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Titel: INJEX Pharma zieht Antrag auf Börsenzulassung zurück
Date: Okt 2014
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INJEX Pharma zieht Antrag auf Börsenzulassung zurück

Erst Hausaufgaben, dann Börsenlisting

 

Berlin, 23. Oktober 2014 – Die INJEX Pharma AG zieht den Antrag auf Börsenzulassung zurück. Vorgesehen war ein Börsenlisting der INJEX-Aktien im Segment General Standard des regulierten Markts der Frankfurter Wertpapierbörse. Der Vorstand des Pharmaunternehmens wird die Antragsrücknahme in Kürze bei der Frankfurter Wertpapierbörse einreichen.

 

Die Gesellschaft beabsichtigt zunächst die bei der letzten Hauptversammlung vorgestellte Agenda abzuarbeiten, um dann aus einer Position der Stärke heraus ein neues Listing anzugehen. „Unser Unternehmen ist aus meiner Sicht noch nicht reif für die Börse", begründet Vorstandsvorsitzender Dr. Thomas Klaue das Vorgehen. „Es ist unsere Pflicht, als verantwortungsbewusstes Unternehmen erst unsere Hausaufgaben zu machen als Grundlage einer stabilen Kursentwicklung, anstatt um jeden Preis die Aktie zu listen und unsere Aktionäre mit einer schwachen Kursentwicklung zu enttäuschen. Das ist auch im Sinne unserer Investoren“, fügt Dr. Klaue hinzu. Ein Listing der Gesellschaft wird der Vorstand wieder auf die Agenda setzen, sobald die entsprechenden Voraussetzungen dafür geschaffen sind.

 

Über die INJEX Pharma AG

 

Die INJEX Pharma Aktiengesellschaft und ihre Tochtergesellschaften INJEX Pharma Technologie GmbH und INJEX Vertrieb Deutschland GmbH sind auf die Entwicklung, Herstellung und Vermarktung von Medizintechnik und Produkten im Kosmetik und Beautybereich spezialisiert. Die Kerngeschäftsbereiche der INJEX Pharma Gruppe sind das INJEX30 System, die nadelfreie Injektionshilfe, sowie die Produktlinie im Beautybereich. Die Gesellschaft hat sich in den Schlüsselmärkten Asien, Australien, Nordamerika, Russland und Mittlerer Osten mit ersten Umsätzen über exklusive Distributoren positioniert. In Deutschland verkauft INJEX bislang im direkten Vertrieb selbst.

 

Titel: Ad-hoc Mitteilung: Antrag auf Börsenzulassung im Regulierten Markt an der Frankfurter Börse wird zurückgenommen
Date: Okt 2014
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Ad-hoc Mitteilung: Antrag auf Börsenzulassung im Regulierten Markt an der Frankfurter Börse wird zurückgenommen

Veröffentlichung einer Ad-hoc-Mitteilung nach § 15 WpHG, übermittelt durch DGAP - ein Service der EQS Group AG.

 

Berlin, 23. Oktober 2014 - Die INJEX Pharma AG gibt hiermit bekannt, dass der Vorstand mit Zustimmung des Aufsichtsrats beschlossen hat, den Antrag auf eine Börsenzulassung der Aktien der INJEX Pharma AG im Regulierten Markt der Frankfurter Wertpapierbörse im Segment General Standard zurückzuziehen. Der Vorstand wird die Antragsrücknahme in Kürze bei der Frankfurter Wertpapierbörse einreichen.

 

Ein Listing der Gesellschaft wird der Vorstand wieder auf die Agenda nehmen, sobald die entsprechenden Voraussetzungen dafür geschaffen sind.

 

Nähere Informationen über unser Unternehmen und seine Tochtergesellschaften finden Sie auf unserer Webseite unter www.injex.de. Für weitere Informationen kontaktieren Sie bitte direkt unser Investor Relations-Team:

 

INJEX Pharma AG
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Titel: INJEX Pharma AG – HV fordert rechtliche Schritte gegen früheren Vorstand
Date: Aug 2014
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INJEX Pharma AG – HV fordert rechtliche Schritte gegen früheren Vorstand

Aktionäre stellen sich hinter neues Management – Anzeige gem. § 92 Abs. 1 AktG – neuer Technologiepartner vorgestellt

 

Berlin, 12.08.2014 – Auf der außerordentlichen Hauptversammlung der INJEX Pharma AG, die am 31. Juli dieses Jahr in Berlin stattfand, forderten die Aktionäre ein massives Vorgehen gegen den früheren Vorstand der Gesellschaft. Gleichzeitig stellten sich die Aktionäre des Berliner Unternehmens, auf der nach der Anzeige eines Verlusts von mehr als der Hälfte des gezeichneten Kapitals erforderlichen a. o. HV, mehrheitlich hinter den amtierenden Vorstandsvorsitzenden Dr. Thomas Klaue. Vorgelegt wurde der erneut festgestellte Abschluss 2011 sowie ein Bericht über den aktuellen Stand der Jahresabschlüsse für die Geschäftsjahre 2012 und 2013 und über die Lage der Gesellschaft.

 

Nach Eröffnung der Versammlung durch den Aufsichtsratsvorsitzenden Dr. Peter Heinrich erläuterte der Vorstandsvorsitzende Dr. Thomas Klaue den Aktionären, dass im Zusammenhang mit den Arbeiten zur Aufstellung des Jahresabschlusses zum 31. Dezember 2012 bei der Bewertung der immateriellen Vermögenswerte sowie insbesondere bei der Einbringung der heutigen Tochtergesellschaft INJEX Pharma GmbH durch die Medical Marketing Berlin (MMB) unter Klaues Regie Sachverhalte aufgedeckt wurden, die nach intensiver Nachforschung das Bild der Gesellschaft vollständig verändern sollten. Dazu hatte der Vorstand gemeinsam mit einem Wirtschaftsprüfer die 2011 und Anfang 2012 bei der Sachkapitalerhöhung durch die MMB zugrunde gelegten Werte überprüft, mit denen die INJEX Pharma GmbH - heute INJEX Pharma Technologie GmbH - in die heutige INJEX Pharma AG eingebracht wurde.

 

Die MMB gehört mehrheitlich dem früheren Vorstand Rösch. Insofern war ein Interessenkonflikt programmiert, denn Rösch war gleichzeitig "Verkäufer" als geschäftsführender Gesellschafter der MMB, "Verkaufter" als Geschäftsführer der eingebrachten GmbH und schließlich "Käufer" als Vorstand der INJEX Pharma AG.

 

Die Bewertung erfolgte seinerzeit nicht nur auf völlig falschen Annahmen, die nach Ansicht von Gutachtern und heutigem Management bereits zum damaligen Zeitpunkt als unrealistisch erkennbar sein mussten, sondern auch auf Basis von unvollständigen Informationen des damaligen Prüfers durch den seinerzeitigen Auftraggeber. Im Ergebnis reduzierte sich der entsprechende Beteiligungswert von 2,376 Mio. Euro auf 526.000 Euro per 31.12.2011 und von 6,880 Mio. Euro auf 1,524 Mio. Euro per 31.12.2012.

 

Der Jahresabschluss 2011 wurde entsprechend berichtigt und vom Vorstand neu aufgestellt sowie vom Aufsichtsrat nach erfolgtem Testat am 13. Juni 2014 neu festgestellt. Er schließt auch die Anzeige des Vorstand ein, dass ein Verlust in Höhe von mehr als der Hälfte des Grundkapitals eingetreten ist (§ 92 Abs. 1 AktG).

 

Die sich aus diesen Sachverhalten ergebende Differenzhaftung in Höhe von 4,875 Mio. Euro hat die Gesellschaft zwischenzeitlich sowohl gegenüber der MMB als auch gegenüber dem damaligen Vorstand Rösch geltend gemacht.

 

Weiter führte Klaue aus, dass auch ein Großteil der Distributorenverträge nachverhandelt oder neu geschlossen werden musste. Auf Basis nunmehr realistischer Verträge kommen wieder erste Umsätze. Klaue unterstrich in diesem Zusammenhang mehrfach, dass die INJEX Pharma AG heute als Start up mit ersten Umsätzen zu sehen sei, es bis zu einem rund laufenden, cashpositiven Unternehmen noch ein weiter Weg sei; aber einer, der sich lohne.

 

Dr. Klaue möchte mit drei strategischen Maßnahmen INJEX fit für die Zukunft zu machen:

 

1. Abschließen der Vergangenheit mit Durchsetzung von Ersatzansprüchen und realistischer Bilanzierung und Planung für die Zukunft

2. Kapitalmaßnahmen zur Stärkung der Bilanz und zur Finanzierung von Investitionen zur Neuausrichtung des Unternehmens mit erweitertem Produktportfolio

3. Business Development; Partnerschaften mit Pharma, Marketing, Teilnahme an Kongressen, Veröffentlichungen, klinische Untersuchungen, gewinnen von Multiplikatoren

 

Dazu brauche er 12 bis 18 Monate Zeit und zusätzliche Mittel in Höhe von 3,5 bis 5 Mio. Euro, je nachdem, wie schnell die Maßnahmen umgesetzt würden.

 

Einen weiteren wesentlichen Schritt in die genannte Richtung konnte Klaue den Aktionären auf der a. o. HV vermelden. Kurz vor der Hauptversammlung war es Klaues Team gelungen mit der HNS International, Los Angeles, einen LOI für eine Technologiekooperation für eine neue Ampulle zu unterzeichnen. Diese sei erforderlich, um künftig die vom Markt gefragten vorgefüllten Ampullen anbieten zu können.

Titel: INJEX Pharma AG gewinnt zusätzlichen Anker-Investor
Date: Jul 2014
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INJEX Pharma AG gewinnt zusätzlichen Anker-Investor - Sanierungserfolge machen Unternehmen wieder attraktiv


Berlin, 01. Juli 2014 – Nach erfolgreicher Sanierungsarbeit stößt die INJEX Pharma AG aus Berlin mit ihrer weiter entwickelten Unternehmensausrichtung im Segment nadelloser Injektionsanwendungen und Therapie auf neues internationales Investoreninteresse. Nachdem bereits vor einigen Monaten mit der Fambrinia Limited ein neuer Hauptaktionär an Bord gekommen ist, wurden nun die Verhandlungen mit der Miracle Medical Pte. Limited aus Singapur erfolgreich abgeschlossen. Miracle Medical Pte. Limited wird als weiterer Ankerinvestor einen größeren Betrag in die INJEX Pharma investieren.

 

„Ein entsprechende Absichtserklärung wurde soeben unterzeichnet, die finalen Dokumente sollen kurzfristig komplettiert werden“, bestätigt Dr. Thomas Klaue, Vorstandsvorsitzender des Pharma-Unternehmens und wertet die deutlich gestiegene Marktattraktivität als Erfolg für den eingeschlagenen Sanierungskurs und der Positionierungsarbeit, die seit seinem Antritt vor gut einem Jahr vom INJEX Pharma-Team geleistet wurde.

 

Dr. Chuang Ping Derg, General Manager von Miracle Medical Pte. Limited, hat sich kürzlich mit Repräsentanten der Fambrinia Limited sowie dem Vorstand und Aufsichtsrat von INJEX Pharma getroffen, um die Finanzierung für die weitere Entwicklung der INJEX Pharma abzustimmen. Es wurden Themen besprochen wie die allgemeinen betrieblichen Aufwendungen für die Mitarbeiter, den Ausbau der Ampullen-Produktion sowie der Entwicklung künftiger therapeutischer Lösungen und Fluides. Fambrinia Limited ist derzeit der größte Aktionär und hält 41% an der INJEX Pharma AG.

 

Derek Foo, Direktor der Miracle Medical Pte. Limited, kommentierte die Entwicklung wie folgt: „Wir glauben fest an die nadelfreie Injektionstechnologie als Zukunftslösung für intradermale und subcutane Injektionen von Medikamenten. Miracle Medical Pte. Limited hat soeben alle erforderlichen Dokumente und Lizenzen der Singapore Health Science Authority erhalten, und wir freuen uns darauf, ab sofort die INJEX-Technologie in Singapur und den angrenzenden Staaten zu vermarkten."

 

Über die INJEX Pharma AG


Die INJEX Pharma Aktiengesellschaft und ihre Tochtergesellschaften INJEX Pharma GmbH und INJEX Vertrieb Deutschland GmbH sind auf die Entwicklung, Herstellung und Vermarktung von Medizintechnik und Produkten im Kosmetik / Beautybereich spezialisiert. Die Kerngeschäftsbereiche der INJEX Pharma Gruppe sind das INJEX30 System, die nadelfreie Injektionshilfe, sowie die Produktlinie SHIREEN im Beautybereich. Die Hauptmärkte der INJEX Pharma Gruppe sind Nordamerika, China, Indien, Russland und Europa.


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Titel: Geänderter HGB Jahresabschluss 2011 – Verlust des hälftigen Grundkapitals - Geltendmachung eines Differenzhaftungsanspruches
Date: Jun 2014
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Geänderter HGB Jahresabschluss 2011 – Verlust des hälftigen Grundkapitals - Geltendmachung eines Differenzhaftungsanspruches

Berlin, 20. Juni 2014 - Die INJEX Pharma AG gibt hiermit bekannt, dass der Wirtschaftsprüfer für das Geschäftsjahr 2011, die DELTA Treuhand GmbH Wirtschaftsprüfungsgesellschaft, im Rahmen einer Nachtragsprüfung Änderungen des HGB Jahresabschlusses zum 31. Dezember 2011 vorgenommen hat. Der Umfang der Nachtragsprüfung betrifft nur den HGB Jahresabschluss 2011, entsprechende Änderungen im IFRS Jahresabschluss 2011 sind aber zu erwarten.

 

Die Änderungen aufgrund der Nachprüfung betreffen die Bilanz zum 31. Dezember 2011, den Anhang für das Rumpfgeschäftsjahr 2011 und den Lagebericht für das Rumpfgeschäftsjahr 2011. Die Gewinn- und Verlustrechnung für das Rumpfgeschäftsjahr vom 17. August bis zum 31. Dezember 2011 ist von den Änderungen nicht betroffen. Ausgangspunkt der Änderungen des HGB Jahresabschlusses 2011 ist, dass im Geschäftsjahr 2011 im Rahmen einer Sachkapitalerhöhung Geschäftsanteile der INJEX Pharma GmbH (heute firmierend unter Injex Pharma Technologie GmbH) in die INJEX Pharma AG eingebracht wurden. Aufgrund des Erfordernisses einer Neubewertung der eingebrachten Anteile ergaben sich die im Folgenden dargestellten Änderungen der HGB Bilanz zum 31. Dezember 2011:

 

  • Korrektur der Finanzanlagen um € 1.850.025,40 auf nunmehr € 526.686,00 (veröffentlich in der HGB Bilanz zum 31. Dezember 2011 vor der Nachtragsprüfung: € 2.376.711,40);
  • Korrektur im Ausweis des gezeichneten Kapitals um einen nicht eingeforderten Kapitalanteil in Höhe von € 66.037,00 auf  nunmehr ausgewiesene € 1.829.963,00 (veröffentlich in der HGB Bilanz zum 31. Dezember 2011 vor der Nachtragsprüfung: € 1.896.000,00);
  • Korrektur der Kapitalrücklage um € 1.783.988,40 auf nunmehr ausgewiesene € 549.779,00 (veröffentlich in der HGB Bilanz zum 31. Dezember 2011 vor der Nachtragsprüfung: € 2.333.767,40);
  • Die Bilanzsumme reduziert sich somit von € 2.611.984,96 (veröffentlich in der HGB Bilanz zum 31. Dezember 2011 vor der Nachtragsprüfung) auf € 761.959,56.   

 

Der Bestätigungsvermerk des Wirtschaftsprüfers zum HGB Jahresabschluss zum 31. Dezember 2011 der INJEX Pharma AG vom 25. Oktober 2012 wurde um folgenden Absatz ergänzt: Die Nachtragsprüfung der geänderten Bilanzpositionen Finanzanlagen, Gezeichnetes Kapital und Kapitalrücklage hat zu keinen Einwendungen geführt. Der am 25. Oktober 2012 erteilte uneingeschränkte Bestätigungsvermerk bleibt aufrechterhalten.

 

Die Änderungen des HGB Jahresabschlusses 2011 werden auch zu Änderungen des HGB und IFRS Jahresabschlusses 2012 führen. Der Umfang der Änderungen steht noch nicht fest und ist Gegenstand eines eigenen Nachtragsprüfungsverfahrens.

 

Der Vorstand der INJEX Pharma AG stellt somit auf der Basis der Nachtragsprüfung des HGB Jahresabschlusses zum 31. Dezember 2011 fest, dass ein Verlust von mehr als der Hälfte des Grundkapitals der INJEX Pharma AG eingetreten ist. Der Eintritt des Verlustes in Höhe von mehr als der Hälfte des Grundkapitals ist auf die Korrektur der oben beschriebenen Bilanzpositionen im HGB Jahresabschluss 2011 zurückzuführen. Der Vorstand der INJEX Pharma AG wird gemäß § 92 Abs. 1 AktG unverzüglich eine Hauptversammlung einberufen, in der sie den Aktionären den Verlust anzeigen wird. Der Termin der Hauptversammlung wird mit der Einladungsbekanntmachung veröffentlicht.

 

Weiterhin gibt die INJEX Pharma AG bekannt, dass sie gegenüber der MMB Medical Marketing Berlin GmbH (MMB) einen Differenzhaftungsanspruch in Höhe von € 4.875.366,00 mit anwaltlichen Schreiben geltend gemacht hat. Grundlage des Haftungsanspruches ist, dass die MMB in den Jahren 2011 und 2012 im Rahmen von Kapitalerhöhungen insgesamt € 2.00 Mio. Aktien an der INJEX Pharma AG gezeichnet hat. Die Aktien wurden zu einem Gesamtbetrag in Höhe von € 6.399.991,00 ausgegeben. Als Sacheinlage brachte die MMB zwei Geschäftsanteile an der Injex Pharma Technologie GmbH ein.

 

Aufgrund eines im Auftrag der INJEX Pharma AG neu erstellten Gutachtens ergibt sich, dass der Wert der eingebrachten Geschäftsanteile insgesamt € 1.524.625,00 beträgt und sich damit eine Differenz zu dem Gesamtausgebetrag der an die MMB ausgegebenen Aktien und dem tatsächlichen Wert in Höhe von € 4.875.366,00 ergibt, der inzwischen von der MMB eingefordert wurde.

 

Titel: vorläufige Zahlen für 2012 und 2013
Date: Apr 2014
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Ungeprüfte vorläufige Zahlen für 2012 und Prognose für 2013

Berlin, 1. April 2014 - Die INJEX Pharma AG gibt hiermit die ungeprüften Finanzzahlen auf Basis der internationalen Rechnungslegungsvorschriften (IFRS) für das Geschäftsjahr 2012 bekannt. Die vorläufigen und ungeprüften Zahlen für 2012 des INJEX Pharma Konzerns lauten wie folgt:

 

  • Der Konzernumsatz für das Geschäftsjahr 2012 beläuft sich auf T€ 2.648 (2011 auf AG Ebene: T€ 0)
  • Das EBIT für den Konzern beträgt T€ - 5.186 (2011 auf AG Ebene: T€ -479) und das Gesamtergebnis nach Steuern T€ - 5.218 (2011 auf AG Ebene: T€ -479).
  • Die Bilanzsumme beziffert sich auf T€ 3.974 (2011 auf AG Ebene: T€ 2.612).
  • Der Cash flow aus laufender Geschäftstätigkeit beträgt T€ -164 (2011 auf AG Ebene: - T€ 57).

Die INJEX Pharma GmbH ist erstmals im Wege der Vollkonsolidierung in den Konzernabschluss für das Geschäftsjahr 2012 einbezogen. Die Vergleichszahlen des Vorjahres 2011 beinhalten somit nur das Finanzergebnis der INJEX Pharma Aktiengesellschaft (Einzelabschluss). Die INJEX Vertrieb Deutschland GmbH ist in 2012 nicht operativ tätig gewesen und fiel daher nicht in den Konsolidierungskreis.  

 

Die Umsatzerlöse des Konzerns wurden zu ca. 90 % im Ausland erzielt. Die größten Abnehmerländer waren die USA, Russland, Kanada, Brasilien und Saudi Arabien. Im Geschäftsjahr 2012 fiel ein Materialaufwand auf Konzernebene in Höhe von T€ 566 (2011 AG: T€ 0) an. Die Personalkosten beliefen sich auf T€ 661 (2011 AG: T€ 0).

 

Das EBIT bzw. das Gesamtergebnis des Konzerns wurde in 2012 maßgeblich durch außerplanmäßige Abschreibungen beeinflusst. Der Konzern hat im Berichtsjahr eine außerplanmäßige Abschreibung auf Finanzanlagen in Höhe von TEUR 4.380 vorgenommen. Diese Wertberichtigung war erforderlich, da die bei der Tochtergesellschaft INJEX Pharma GmbH liegenden Distributoren Verträge von Absatzzahlen ausgingen, die unrealistisch waren. Die Injex Pharma GmbH wurde zwischen 2011 und 2012 in mehreren Schritten von der MMB Medical Marketing Berlin GmbH im Rahmen einer Sachkapitalerhöhung eingebracht. Den damit verbundenen niedrigeren zukünftigen Ertragsaussichten der INJEX Pharma GmbH musste Rechnung getragen werden. Die Bewertungen sind noch nicht endgültig abgeschlossen.

 

Die Summe der kurzfristigen Schulden zum 31. Dezember 2012 auf Konzernebene beläuft sich auf T€ 2.464 (2011 AG: T€ 2.612). Zum Bilanzstichtag bestanden keine langfristigen Schulden. Die Eigenkapitalquote im Konzern liegt bei der angegebenen Bilanzsumme und einem ausgewiesenen Eigenkapital in Höhe von T€ 1.511 bei knapp 38% (2011 AG: 74%).

 

Die INJEX Pharma Gruppe erwartet für das Geschäftsjahr 2013 einen Konzernumsatz, der aufgrund von Lieferengpässen bei den Ampullen unterhalb des Vorjahresumsatzes liegen wird. Das EBIT wird hingegen deutlich besser erwartet als in 2012.

 

Die ordentliche Hauptversammlung die über die Entlastung des Vorstandes und des Aufsichtsrates für das Geschäftsjahr 2012 beschließen wird, findet voraussichtlich Ende Mai 2014 statt.

Titel: Aktionärsbrief 20.12.2013
Date: Dez 2013
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Aktuelle Informationen für die Aktionäre der INJEX Pharma AG

Sehr geehrte Aktionärinnen und Aktionäre,

 

nachdem ich meine "ersten 100 Tage" als Vorstand Ihres Unternehmens bereits deutlich überschritten habe, wende ich mich wieder an Sie, um einerseits eine Zwischenbilanz zu ziehen und andererseits Sie über den aktuellen Stand bei der INJEX Pharma AG zu informieren.

 

Bereits in meinem ersten Brief im Juni 2013 nach meinem Dienstantritt bin ich der Frage nachgegangen, wann Ihre Aktien wieder handelbar sein werden. Die Gesellschaft hatte mehrfach angekündigt, dass die Vorbereitungen für das Listing der INJEX Pharma AG an der Frankfurter Wertpapierbörse im Segment General Standard kurz vor dem Abschluss stünden. Tatsächlich hatte die Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht (Bafin) den erforderlichen Wertpapierprospekt bereits am 26.02.2013 gebilligt. Doch dann traten Ereignisse im Geschäftsgang der INJEX Pharma AG ein, die nach Auffassung des Vorstands und des Aufsichtsrats der INJEX Pharma AG das Potential hatten, nachteilige Auswirkungen auf die Umsatzerlöse und die Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft zu haben. Die Prüfung dieser Sachverhalte erwies sich als ausgesprochen langwierig; die Bereinigung derselben als extrem schwierig - und sie dauern bisweilen an. Das ist auch der Grund, warum wir für den Konzernjahresabschluss 2012 noch kein Testat erhalten haben, der wiederum Voraussetzung für die Einreichung des Nachtrags zum gebilligten Wertpapierprospekt ist und damit für die Zulassung Ihrer Aktien zum Handel im General Standard. Und um die schlechte Nachricht gleich zu nennen: Es wird auch noch einige Zeit dauern, bis alle "Baustellen" geschlossen werden.

 

Was war passiert? Seit Ende des Jahres 2012 traten bei Produkt-Vorführungen des INJEX30 Systems defekte Ampullen auf. Daraufhin erfolgte eine Überprüfung aller gefertigten Ampullen-Chargen, einhergehend mit einem vorläufigen Produktionstop der Ampullen in der einzigen Produktionsanlage der Injex Pharma AG bei der Firma Beyonics International Pte. Ltd (Beyonics) in Singapur. Mit Beyonics hatte die Gesellschaft am 21. Oktober 2011 ein Contract Manfacturing Agreement unterzeichnet. Mit diesem Vertrag hat Beyonics seinerzeit den gesamten Produktionsprozess für die INJEX30 System Ampullen übernommen. Im von der Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht am 26. Februar 2013 gebilligten Wertpapierprospekt wurde an mehreren Stellen Risikohinweise eingearbeitet, die entsprechende Sachverhalte erklären und darlegen.

 

Unmittelbar nach Produktionstop begann die Gesellschaft mit Untersuchungen zur Ursache der Qualitätsmängel. Dabei ging die INJEX Pharma zunächst davon aus, dass eine kurzfristige Wiederaufnahme der Ampullen Produktion möglich sei. Diese Erwartung hat sich jedoch nicht erfüllt. Entgegen der ursprünglichen Auffassung der INJEX Pharma war die Inbetriebnahme der Ampullenproduktion bei Beyonics zu meinem Amtsantritt Mitte Mai 2013 noch nicht erfolgt.

 

Daher führte ich Anfang Juni 2013 persönliche Gespräche mit dem Vorstand von Beyonics mit dem Ziel, nach mehreren Monaten Produktionsausfall die Voraussetzungen für das Wiederanfahren der Anlage zu schaffen, um die Lieferfähigkeit unseres Unternehmens wieder herzustellen und Umsätze zu generieren. Daraufhin machte sich ein Team, bestehend aus Ingenieuren von Beyonics und Injex Pharma an die Arbeit. Gemeinsam ist es uns dann gelungen, in einem langwierigen Prozess das Qualitätsproblem bei den Ampullen bis September vollständig zu lösen. Parallel dazu haben wir ein neues Qualitätssicherungsmanagement und Qualitätssicherungsverfahren in der Fertigung eingeführt. Das neue Qualitätsmanagement führt zu einer mehrfachen Überprüfung der Produktionschargen und erkennt somit in einem frühen Stadium der Produktion etwaige Produktionsmängel.

 

Infolge des Produktionsausfalls bei den Ampullen war die Gesellschaft  im gesamten Geschäftsjahr 2013 nur eingeschränkt lieferfähig. Aufgrund eines vorhandenen Lagers von nicht defekten Ampullen konnten eingehende Aufträge aber teilweise bedient werden. Trotzdem hat der Produktionstop aber entsprechende Auswirkungen auf die Umsatzerlöse und die Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft in 2013 zur Folge.

 

Durch Spar- und Kapitalmaßnahmen haben wir die Liquidität gesichert. Dazu wurden kurzfristig Beraterverträge beendet, das Personal reduziert und Stundungsvereinbarungen mit unseren Kreditoren getroffen. Wie am 17. Dezember per Ad-hoc mitgeteilt, ist es uns schließlich im Dezember gelungen, mit der Fambrinia Ltd. einen neuen Investor zu gewinnen. Die Fambrinia Ltd. hat die vom Vorstand mit Zustimmung des Aufsichtsrates beschlossene Kapitalerhöhung in Höhe von 10% des derzeitigen Kapitals vollständig gezeichnet. Damit wird das Grundkapital der Gesellschaft von zurzeit EUR 3.458.000,00 auf EUR 3.803.800,00 erhöht. Die neuen Aktien wurden zu einem Bezugspreis von EUR 1,00 je Aktie ausgegeben und sind ab dem 1. Januar 2013 gewinnberechtigt. Darüber hinaus hat die Fambrinia 1.200.000 Aktien von der MMB gekauft. MMB hat einen Großteil des Erlöses der INJEX Pharma AG als weiteres Gesellschafterdarlehen zur Verfügung gestellt.

 

Ein weiteres kritisches Thema war die im Frühjahr aufgetauchte Forderung der AGS Capital, Miami über bis zu 1,8 Mio $ gegenüber der INJEX Pharma AG. Bereits im Sommer 2012 hatten die Gesellschaft und die AGS Capital ein sogenanntes „Reserve Equity Financing Agreement“ (REFA) geschlossen. Zwischen den Parteien war u. a. strittig, ob das REFA rechtsgültig geschlossen wurde. Nach meiner Bestellung zum Vorstand führte ich Vergleichsgespräche mit Vertretern der AGS Capital. Anfang September 2013 erzielten wir eine vergleichsweise Einigung, den Streit gegen Lieferung von Aktien zu befrieden. Da der frühere Vorstand, Herrn Rösch, die erforderlichen Aktien aus seinem Bestand zur Verfügung stellte, entstanden am Ende für die INJEX Pharma AG keine weiteren Nachteile.

 

Jahresprognose für das Geschäftsjahr 2013

 

Aufgrund der in 2013 eingeschränkten Lieferfähigkeit der Gesellschaft wird der Umsatz hinter den ursprünglichen Erwartungen bleiben. Wir werden Sie dazu gesondert informieren.

 

Die demnächst anstehenden Termine der Gesellschaft

 

Die oben genannten Themen haben neben weiteren "Baustellen" dazu geführt, dass die Gesellschaft noch keinen testierten Jahresabschluss 2012 hat. Nachdem wir inzwischen unsere Hausaufgaben weitestgehend erledigt haben, arbeiten wir an der Finalisierung dieses Jahresabschlusses. Sobald wir das Testat der Wirtschaftsprüfer haben, werden wir den Jahresabschluss bzw. den Geschäftsbericht für das Geschäftsjahr 2012 veröffentlichen. Mit Vorliegen des Konzernjahresabschlusses werden wir die ordentliche Hauptversammlung für das Geschäftsjahr 2012 einladen – aufgrund der gesetzlichen und der sich aus der Satzung ergebenden Einladungsfristen, gehe ich von der Durchführung einer ordentlichen Hauptversammlung im März 2014 aus. Sobald uns der testierte Konzernjahresabschluss 2012 vorliegt, werden wir uns wieder auf den Wertpapierprospekt bzw. Nachtrag konzentrieren. Angesichts der Vorlauf- und Genehmigungszeiten halte ich ein Listing der Gesellschaft an der Frankfurter Wertpapierbörse im Segment General Standard vor dem zweiten Quartal 2014 für unrealistisch. 

 

Schlusswort

 

Sehr geehrte Aktionäre. Wie Sie sehen, waren die letzten Monate von viel Arbeit und Spannung gekennzeichnet. Viele Themen haben wir abgearbeitet, weitere liegen vor uns. Aber mit der Wiederherstellung der Ampullenqualität und der Kapitalzufuhr durch die Fambrinia Ltd. sind wir jetzt wieder in der Lage, den Markt zu bedienen.

 

Mein herzlicher Dank gilt unseren Kreditoren, Kunden und Distributoren, die pragmatisch mit der eingeschränkten Lieferfähigkeit umgingen und uns unterstützt haben, und unseren Mitarbeitern, die trotz der teilweise schwierigen Lage mit großem Engagement daran gearbeitet haben, unsere Gesellschaft wieder in die Spur zu bringen.

 

Sehr geehrte Damen und Herren, viele von Ihnen waren in letzter Zeit etwas ungehalten, da wir uns recht lange nicht gemeldet haben. Das stimmt, und ich kann Sie verstehen. Aber es gibt manchmal Zeiten, da ist es besser, einfach die eigenen Hausaufgaben zu erledigen, als in der Öffentlichkeit Hoffnungen zu schüren, die am Ende nicht erfüllbar sind. Unsere dringlichsten Aufgaben zur Restrukturierung, Sanierung und zur Kapitalisierung sind gemacht. Jetzt werden wir uns wieder den operativen Themen widmen: Unsere Produkte verkaufen, weiter entwickeln und neue Anwendungsmöglichkeiten erschließen.

 

Ich wünsche Ihnen allen eine besinnliche Adventszeit und ein friedvolles Weihnachtsfest, verbunden mit allen guten Wünschen für 2014. 

 

Mit besten Grüßen

 

Dr. Thomas Klaue
Vorstandsvorsitzender
INJEX Pharma AG

 

 

Titel: Strategischer Finanzinvestor beteiligt sich an INJEX Pharma AG
Date: Dez 2013
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Strategischer Finanzinvestor beteiligt sich an INJEX Pharma AG

Berlin, 17. Dezember 2013 - Die INJEX Pharma AG gibt hiermit bekannt, dass sich die Fambrinia Ltd. (Fambrinia) an dem Berliner Unternehmen beteiligt und zu dessen größtem Aktionär wird. Fambrinia hält bereits die Vertriebsrechte für Produkte der Injex Pharma in Russland, Kasachstan, Weißrussland und Turkmenistan. Am Freitag wurden die entsprechenden Verträge unterschrieben. Die Unterzeichnung eines entsprechenden Term Sheet hatte die Gesellschaft bereits per ad hoc Mitteilung publiziert.

 

Die Fambrinia wird die vom Vorstand mit Zustimmung des Aufsichtsrates beschlossene Kapitalerhöhung in Höhe von 10% des derzeitigen Kapitals auf den Inhaber lautende Stammaktien der INJEX Pharma AG vollständig zeichnen. Damit wird das Grundkapital der Gesellschaft von zur Zeit EUR 3.458.000,00 eingeteilt in 3.458.000,00 Inhaber-Stückaktien mit einem rechnerischen Nennwert von je 1,00 Euro auf EUR 3.803.800,00 erhöht. Die neuen Aktien werden zu einem Bezugspreis von EUR 1,00 je Aktie ausgegeben und sind ab dem 1. Januar 2013 gewinnberechtigt. Die Bezugsrechte werden dabei ausgeschlossen.

 

Darüber hinaus erwirbt die Fambrinia einen Großteil der Aktien vom Großaktionär, der MMB Medical Marketing Berlin GmbH (MMB). Die MMB GmbH wird den Großteil des Erlöses aus dem Aktienverkauf an die INJEX Pharma AG im Rahmen eines Gesellschafterdarlehens weiterreichen.

 

Der Mittelzufluss aus dieser Transaktion wird für den Abbau von Verbindlichkeiten und für den Ausbau des Unternehmens verwendet. Nach Abschluss der Transaktion wird die Fambrinia mit 40% größter Aktionär der Injex Pharma AG, gefolgt von der MMB mit 14%.

 

"Wie sind sehr froh, mit der Fambrinia einen strategischen Investor gewonnen zu haben, der unserem Unternehmen einerseits Wachstumskapital zur Verfügung stellt und uns andererseits als unser Distributionspartner im großen Markt der GUS-Staaten Anregungen für die weitere Entwicklung von Produkten und Anwendungen geben wird", so Dr. Thomas Klaue, CEO der Injex Pharma AG. Der Aufsichtsratsvorsitzende, Dr. Peter Heinrich, ergänzt: „Mit dieser Transaktion hat der seit Mai im Amt befindliche Vorstand die notwendige Umorganisation und Restrukturierung des Unternehmens vorerst abgeschlossen und kann sich nun verstärkt dem operativen Geschäft, insbesondere dem Ausbau der Produktion und der Stärkung des internationalen Distributorennetzwerks widmen.“

 

Nähere Informationen über unser Unternehmen und seine Tochtergesellschaften finden Sie auf unserer Webseite unter www.injex.de. Für weitere Informationen kontaktieren Sie bitte direkt unser Investor Relations-Team:

 

INJEX Pharma AG
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Titel: Strategischer Finanzinvestor plant Beteiligung an der INJEX Pharma AG
Date: Dez 2013
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Strategischer Finanzinvestor plant Beteiligung an der INJEX Pharma AG

Berlin, 10. Dezember 2013 - Die INJEX Pharma AG gibt hiermit bekannt, dass ein Term Sheet mit einem strategischen Finanzinvestor unterzeichnet wurde, der den kurzfristigen Liquiditätsbedarf der Gesellschaft sicher stellen soll.

 

Das Term Sheet sieht vor, dass der Finanzinvestor im Rahmen einer Kapitalerhöhung in Höhe von 10% des derzeitigen Kapitals auf den Inhaber lautende Stammaktien der INJEX Pharma AG zeichnet. Die neuen Aktien werden im Rahmen eines Private Placement Angebots unter Ausschluss der Bezugsrechte angeboten.

 

Darüber hinaus erwirbt der Investor Aktien vom Großaktionär, der MMB Medical Marketing Berlin GmbH. Die MMB wiederum wird den Großteil des Verkaufserlöses aus dem Aktienverkauf an die INJEX Pharma AG im Rahmen eines Gesellschafterdarlehens weiterreichen.

 

Ziel ist es, in den nächsten Tagen die Transaktion abzuwickeln, um der Injex Pharma AG die kurzfristig notwendige Liquidität zuzuführen. Der Abschluss dieser Vereinbarung mit dem neuen Investor ist ein wichtiger Baustein im Rahmen der künftigen Ausrichtung der INJEX Pharma AG.

 

Nähere Informationen über unser Unternehmen und seine Tochtergesellschaften finden Sie auf unserer Webseite unter www.injex.de. Für weitere Informationen kontaktieren Sie bitte direkt unser Investor Relations-Team:

 

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Titel: Aktionärsbrief
Date: Jun 2013
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Aktuelle Informationen für die Aktionäre der INJEX Pharma AG

 

Sehr geehrte Aktionärinnen und Aktionäre,

wie Sie in unserer Pressemitteilung vom 17.05.2013 erfahren haben, hat mich der Aufsichtsrat am 16.05.2013 zum Vorstandsvorsitzenden Ihres Unternehmens bestellt. Nachdem ich mir einen ersten Überblick verschafft habe, möchte ich Sie heute über die aktuelle Situation und die jüngsten Entwicklungen bei der INJEX Pharma AG informieren.

Lassen Sie mich beginnen mit der Frage, wann Ihre Aktien wieder handelbar sein werden. Die Gesellschaft hatte mehrfach angekündigt, dass die Vorbereitungen für das Listing der INJEX Pharma AG an der Frankfurter Wertpapierbörse im Segment General Standard kurz vor dem Abschluss stünden. Tatsächlich hatte die Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht (Bafin) den erforderlichen Wertpapierprospekt am 26.02.2013 gebilligt. Die Notierungsaufnahme der Aktien der Gesellschaft an der Frankfurter Börse im Segment General Standard wurde zum 18.03.2013 angestrebt.

Ab dem Billigungszeitpunkt bis zur Einführung in den Handel besteht gemäß §16 WpPG eine gesetzliche Pflicht zu Erstellung eines Nachtrags, wenn sich wesentliche neue Sachverhalte in Bezug auf die im Prospekt enthaltenen Angaben ergeben und diese auf die Beurteilung der Wertpapiere Einfluß haben könnten. Nach Auffassung der INJEX Pharma AG gab es mehrere Sachverhalte seit der Billigung, die einen wichtigen Umstand im Sinne des §16 WpPG darstellen. Insofern war es ratsam, diese Sachverhalte zunächst rechtlich zu klären und zu bewerten, da nicht jeder neue Umstand automatisch zu einer Nachtragspflicht führt.

Durch die Erstellung des Nachtragsprospektes verzögerte sich der Terminplan des Listings immer wieder. Auf Basis der heutigen Sachverhalte streben wir nunmehr ein Listing der Gesellschaft an der Frankfurter Wertpapierbörse im regulierten Markt im Segment General Standard im dritten Quartal des Geschäftsjahres 2013 an. Vorher muss noch der Nachtrag bei der Bafin eingereicht werden und von dieser gebilligt werden.

Die nach Auffassung der INJEX Pharma AG nachtragspflichtigen Sachverhalte sind insbesondere folgende:

Mitte April erhielt die Tochtergesellschaft der INJEX Pharma AG, die INJEX Pharma GmbH, von der chinesischen Food and Drug Administration die Zulassung für das INJEX30 System, die Grundvoraussetzung um das INJEX30 System auf dem chinesischen Markt etablieren zu können. Die Zulassung ist ein wichtiger Meilenstein in den Anstrengungen der Gesellschaft ihre Produkte in Schlüsselmärkten zu etablieren.

Weitere nachzutragende Ereignisse waren der Rücktritt des Aufsichtsratsmitglieds Herrn Roland Knoll und die Berufung von Herrn Till Andreesen mit Wirkung zum 23.04.2013 als neues Mitglied des Aufsichtsrats vom Amtsgericht Charlottenburg, Berlin gemäß §104 AktG. Meine Ernennung zum Vorstand der INJEX Pharma AG durch den Aufsichtsrat der Gesellschaft mit sofortiger Wirkung zum 17.05.2013, einhergehend mit dem Rücktritt des bisherigen Alleinvorstands, Herrn Andy Rösch zum 30.06.2013, war schließlich ebenso ein nachzutragendes Ereignis.

Weiterhin haben wir heute per Adhoc Mitteilung unsere Aktionäre und den Kapitalmarkt darüber informiert, dass die bisherige Umsatzprognose in Höhe von EUR 3,5 Mio. für den INJEX Pharma Konzern für das Geschäftsjahr 2012 angepasst werden muss.

Nach vorläufigem Jahresabschluss beläuft sich der Umsatz auf Konzernebene für das Geschäftsjahr 2012 zwischen EUR 2,5 Mio. bis EUR 3,0 Mio. Die Abweichungen gegenüber der bisherigen Jahresprognose für das Geschäftsjahr 2012 ergeben sich aus notwendigen Abgrenzungen von Umsatzerlösen im Geschäftsjahr 2012. Aufgrund der reduzierten Umsatzerlöse wird das konsolidierte operative Ergebnis vor Steuern (EBIT) und vor Impairmentabschreibungen für den Konzern für das Geschäftsjahr 2012 voraussichtlich zwischen EUR -0,2 Mio. und EUR -0,5 Mio. liegen. Die Abschlussprüfungen durch die Wirtschaftsprüfungsgesellschaft sind noch nicht abgeschlossen.

Das endgültige Ergebnis für das Geschäftsjahr 2012 sowie die vorläufigen Zahlen für die ersten Monate des Geschäftsjahres 2013 werden wir unverzüglich an Sie und den Kapitalmarkt berichten, sobald diese vorliegen.

Sehr geehrte Aktionärinnen und Aktionäre, wie Sie sehen, gibt es noch einige Hausaufgaben zu erledigen. Ich versichere Ihnen aber, dass das neue Injex-Team mit großer Motivation zu Sache geht und wir zuversichtlich sind, Ihnen bald erste Ergebnisse unserer Arbeit zu vermelden. Das Geschäftsjahr 2012 war ein turbulentes Jahr, geprägt vom Aufbruch unseres Unternehmens in seine Zielmärkte. Das Geschäftsjahr 2013 ist nicht weniger fordernd, denn jetzt müssen wir beweisen, dass wir die Kapazitäten unseres inzwischen weltweiten Distributorennetzwerkes auslasten, dass wir die vor uns liegenden Herausforderungen meistern und die sich bietenden Chancen wahrnehmen. Ich bin guter Dinge, dass wir das schaffen.

Mit besten Grüßen

Dr. Thomas Klaue

Vorstandsvorsitzender

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