Können Blutungen auftreten?
Normalerweise treten keinerlei Blutungen auf. Auch bei Injex ist, wie bei der Nadelinjektion, die Verletzung oberflächig gelegener Kapillaren möglich. In vereinzelten Fällen kann daher Blut in Form eines nadelkopfgroßen Tröpfchens austreten. Dies kommt insbesondere bei Einnahme von Medikamenten zur Behandlung von Herz-Kreislauferkrankungen (z. B. Marcumar; ASS100= verzögertes Aspirin) oder normalem Aspirin zur Schmerzbekämpfung vor.
Ebenfalls kann eine geringfügige Menge an Blut austreten, wenn die Hautstelle nach der Injektion gedehnt wird. Daher wird von der Dehnung der Injektionsstelle abgeraten. Möglicherweise wurde die INJEX Ampulle nicht senkrecht (90 Grad Winkel) aufgesetzt, somit vergrößert sich aufgrund des veränderten Winkels die Eintrittsfläche des Arzneimittelstrahls. Dies stellt ein erhöhtes Risiko für Blutungen dar. Zur richtigen Anwendung von INJEX muss der Injektor mit festem Druck auf die Injektionsstelle gehalten werden. Dieser bestehende Druck muss auch beim Auslösen aufrechterhalten werden. Somit wird ein Rückstoß des Injektors ausgeschlossen. Bei zu schwachem Druck kann der Injektor beim Auslösen seine Position verändern, eine unvollständige bzw. u. U. auch etwas schmerzhafte Injektion mit Hämatombildung kann die Folge sein.


