Homöosiniatrie

Aus der Studie: "Zum Einsatz von INJEX in der Homöosiniatrie" von

Dr. med. Klaus Beller
Schulstraße 18
79341 Kenzingen, Deutschland

 

Im vorigen Jahrhundert entdeckte der deutsche homöopathische Arzt Dr. Weihe ungefähr 195 Hauptpunkte, die ebenso wie bestimmte Akupunkturpunkte, spontan auf Fingerdruck, schmerzempfindlich sind. Nach Dr.Weihe entsprechen diese Punkte jeweils einem homöopathischen Arzneimittel.
Hieraus entstand eine neuartige Kombinationstherapie, die zwei bewährte Heilmethoden, die Akupunktur und die Homöopathie zum Zweck potenzierter therapeutischer Wirkungen miteinander koppelt. Diese Kombinationstherapie wird Homöosiniatrie genannt. Bei einer homöosiniatrischen Behandlung werden den Akupunkturpunkten analoge homöopathische Arzneimittel eingenommen und dazu die dementsprechenden Punkte angestochen oder die Akupunkturnadeln werden in das homöopathische Mittel eingetaucht und dieses dem Körper über die Akupunkturpunkte zugeführt. Heute sind 482 homöosiniatrische Punkte ermittelt von denen 434 auf den Meridianen der chinesischen Akupunktur liegen.

 

Anstelle der Akupunkturnadeln können auch Injektionen gesetzt werden. Die nadellose, schmerzarme, nicht traumatisierende und infektionsfreie Injektionstechnik mit dem INJEX™-System bietet sich hervorragend für dieses Verfahren an.

Auszug aus der Studie:

Fall1

Die Patientin ist Sachbearbeiterin und eine begeisterte Reiterin. Nach verschärftem Reittraining entwickelt die Patientin eine Epikondylitis radialis et ulnaris rechts (ulnaris betont). Ruhigstellung, physikalische Therapie und medikamentöse Therapie (Salbenverbände, Mepivacain-Injektionen, Schmerzmittel) zeigen keinen therapeutischen Erfolg.
Am 06.12.00 wird die erste Homöosiniatrische-Behandlung mit dem nadellosen Injektionssystem INJEX™ vorgenommen. ...

 

... Die Patientin trägt die Epitrain-Bandage und nimmt weiterhin Sogoon (3 x 1). Seither ist die Patientin schmerzfrei und in der Einsatzfähigkeit der rechten Hand uneingeschränkt.

Schlussfolgerung

Mit dem INJEX™-System ist es erstmals möglich nahezu schmerzfrei Medikamente in Schmerzpunkte (Triggerpunkte) zu applizieren. Die aufgeführten Fallberichte belegen, dass die Kombination von INJEX™-Technik und der Gedanke der Homöosiniatrie vereinbar und im Praxisalltag erfolgreich umsetzbar ist. Bei orthopädischen Fällen scheint die erzeugte Stoßwelle einen zusätzlichen therapeutischen Effekt zu entfalten, analog Ultraschall-Stoßwellentherapie.

Übersicht der homöosiniatrischen »INJEX«ionspunkte bei den in der Studie vorgestellten Fällen

 

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