Häufig gestellte Fragen - Zahnmedizin
SiliTops sind steril verpackt und nur einmal zu verwenden.
SiliTop ist eine speziell für die zahnärztliche Anwendung entwickelte Kappe, die vor der Injektion auf den Ampullenkopf gesetzt wird. Sie verhindert Drucksensationen, die durch den Impuls des Injektors bei der Auslösung entstehen können.
Diabetes mellitus, Lokalanästhesie, Wachstumsfaktoren, Dentale Anwendungen, Impfungen, Thromboseprophylaxe (Heparin), Infertilität, Homöosiniatrie / Akupunktur, Dupuytrenbehandlung, Erektile Dysfunktion, Allergiebehandlung
Die Ampulle muss in einem Winkel von 90° auf die feste Gingiva direkt über dem zu betäubenden Zahn aufgesetzt werden, dies bedingt ein festgelegtes Einsatzgebiet.
Anästhesie möglich an folgenden Zähnen: Regio 15-25, 33-43, alle Zähne des Milchgebisses 55-85.
Ok – Front- Eckzahnbereich / Ok – Molarenbereich / Uk – Front – Eckzahnbereich / Uk - Molarenbereich
Im Gegensatz zu der herkömmlichen Injektionsmethode wird bei der Infiltrationsanästhesie mit INJEX das Lokalanästhetikum in die Submukosa bis hin zum Periost gebracht (Körperich, 2002). Dadurch werden eine schnellere Diffusion und Resorption, sowie eine rascherer Anstieg auf die wirksame Konzentration erreicht.
Im Gegensatz zu der herkömmlichen Injektionsmethode wird bei der Infiltrationsanästhesie mit INJEX das Lokalanästhetikum in die Submukosa bis hin zum Periost gebracht (Körperich, 2002). dadurch werden eine schnellere Diffusion und Resorption, sowie eine rascherer Anstieg auf die wirksame Konzentration erreicht.Ein signifikant schnellerer Anstieg bis zur wirksamen Schmerzausschaltung ist die Folge. Bei Untersuchungen zeigt sich der Wirkungseintritt schon nach wenigen Sekunden (10-90s)
(Körperich, 2002).
Eine ausreichende Anästhesie wird auch mit vergleichbar niedrigeren Dosierungen erreicht. Besonders wichtig ist dies bei Kindern, da bei ihnen die Grenzdosis niedriger anzusetzen ist. Daraus erfolgt die Möglichkeit des insgesamt dosisreduzierten Anästhesieren (SALEH et. al., 2002).
Zusätzlich wird die insgesamt benötigte Menge an Lokalanästhetikum noch durch das vergrößerte Nutzfenster und die gezielte Einzelzahnanästhesie verringert.
Ausbreitung: konusförmig 5 – 18 mm / Ausbreitung endet an der Faszie am Übergang zur Skelettmuskulatur
Wie bei einer herkömmlichen Injektion mit einer Nadel, kann es in seltenen Fällen zu einer allergischen Reaktion an der Injektionsstelle kommen. Dies ist auf den verwendeten Wirkstoff zurückzuführen.
Überprüfen Sie ob ein SilyTop Aufsatz verwendet wurde. Außerhalb des dentalen Behandlungsfeldes können mit SilyTop Aufsätzen gewollt Quaddel gesetzt werden.
Sollten innerhalb einer Behandlung mehr als eine Injektion mit INJEX erforderlich sein, so erweisen sich die nachfolgenden Tipps aus der Praxis als hilfreich:
Halten Sie weitere vorgefüllte INJEX Ampullen griffbereit.
Weisen Sie Ihr Personal in das Handling von Injex ein. So können Sie weitere Vorbereitungen und Handlungsabläufe delegieren. Einige unserer Zahnarztpraxen halten 2-3 Injex Systeme im Einsatz um Zeit zu sparen und Abläufe zu optimieren.
Der Auslösemechanismus des Injektors besitzt einen Druckpunkt, der die Injektion auslöst. Diesen Druckpunkt gilt es genau zu finden. Nach einigen „Übungs-Injektionen“ wird es Ihnen leicht fallen und Sie finden immer den richtigen und sicheren Auslösepunkt.
Dieser festgelegte Druckpunkt dient auch als Sicherheitsmechanismus. Das Auslösen erfolgt stets nach Überwindung dieses Druckpunktes.
Eine Infiltrationsanästhesie mit INJEX ist überall dort möglich, wo der Injektor senkrecht auf die feste Gingiva des zu betäubenden Zahnes aufgesetzt werden kann. Dies sind bei Erwachsenen folgende Zähne: Regio15-25 OK, und 33-43 UK. Bei Kindern ist prinzipiell ein senkrechtes Aufsetzen bei allen Zähnen des Milchgebisses Regio 55-65 OK und Regio 75-85 UK möglich.
Die Injektion sollte in die feste Gingiva erfolgen.
Bei Injektion in die freie Gingiva besteht durch den Druck die Gefahr, eine intraligamentäre Injektion unter Schädigung des Zahnhalteapparates zu verursachen.
Bei Injektion in die Umschlagfalte der Mukosa ist ein schnelles Vordringen des Lokalanästhetikums in das Foramen Infraorbitale möglich. Dies ist ebenfalls zu vermeiden.
Der Patient sollte in einer entspannten, aufrechten Position sitzen. Bei Kindern und besonders unruhigen Patienten ist darauf zu achten, dass die Zeitspanne zwischen Aufsetzen und Auslösen des Injektors möglichst kurz bleibt.
Der Patient sollte auf das Auslösegeräusch des Injektors vorbereitet werden, um eine mögliche Schreckreaktion oder Abwehrbewegung zu vermeiden
Der vorbereitete Injektor wird in einem Winkel von 90° auf die feste Gingiva oberhalb des zu betäubenden Zahnes aufgesetzt und dort mit mittlerem Druck positioniert. Nach Vorbereitung des Patienten auf das Auslösegeräusch wird so schnell wie möglich der Auslösemechanismus betätigt. Nach der Injektion belässt man den Injektor noch 2 Sekunden auf der Injektionsstelle. Die Handhabung des INJEX Systems sollte - vor der ersten Anwendung am Patienten – an einem Demonstrationsball geübt werden. Diese können auf Anfrage bei uns bezogen werden
Grundsätzlich sollten Sie die Anzahl der benötigten Ampullen schon vor der ersten Injektion aufziehen und mit SiliTop’s versehen. Das Nachspannen des Injektors in der Reset-Box kann ohne Umstände innerhalb von Sekunden geschehen.
Durch Verwendung mehrerer Injektoren wird eine noch schnellere Verabreichung ermöglicht.
Untersuchungen mit verschiedenartigen nadelfreien Systemen zeigen, dass das Arzneimittel den Weg des geringsten Widerstandes wählt und keine Blutgefässe und Nervenfasern verletzt werden. Bei senkrechtem Aufsetzen des Injektors unter mildem Druck können keine Verletzungen der Schleimhaut entstehen
Hämatome an der Anwendungsstelle sind auch mit einem nadellosen System nicht völlig auszuschließen.
Sie können eventuell bei Patienten auftreten, die regelmäßig Antikoagulantien (Blutgerinnungshemmer) zur Behandlung von Herz-Kreislauferkrankungen (z. B. Marcumar) oder Thrombozytenaggregationshemmer (z. B. ASS100= verzögertes Aspirin) oder gelegentlich normales Aspirin zur Schmerzbekämpfung einnehmen.
Kleinere blaue Flecken können auch auf Grund von zu schwachem oder zu starkem Anpressen des INJEX auf die Gingiva entstehen.
Eine Schwellung ist vereinzelt zu beobachten und ggfs. auf das Lokalanästhetikum selbst (Konservierungsmittel) zurückzuführen
Normalerweise treten keinerlei Blutungen auf. Auch bei Injex ist, wie bei der Nadelinjektion, die Verletzung oberflächig gelegener Kapillaren möglich. In vereinzelten Fällen kann daher Blut in Form eines nadelkopfgroßen Tröpfchens austreten. Dies kommt insbesondere bei Einnahme von Medikamenten zur Behandlung von Herz-Kreislauferkrankungen (z. B. Marcumar; ASS100= verzögertes Aspirin) oder normalem Aspirin zur Schmerzbekämpfung vor.
Ebenfalls kann eine geringfügige Menge an Blut austreten, wenn die Hautstelle nach der Injektion gedehnt wird. Daher wird von der Dehnung der Injektionsstelle abgeraten. Möglicherweise wurde die INJEX Ampulle nicht senkrecht (90 Grad Winkel) aufgesetzt, somit vergrößert sich aufgrund des veränderten Winkels die Eintrittsfläche des Arzneimittelstrahls. Dies stellt ein erhöhtes Risiko für Blutungen dar. Zur richtigen Anwendung von INJEX muss der Injektor mit festem Druck auf die Injektionsstelle gehalten werden. Dieser bestehende Druck muss auch beim Auslösen aufrechterhalten werden. Somit wird ein Rückstoß des Injektors ausgeschlossen. Bei zu schwachem Druck kann der Injektor beim Auslösen seine Position verändern, eine unvollständige bzw. u. U. auch etwas schmerzhafte Injektion mit Hämatombildung kann die Folge sein.
Grundsätzlich sollten immer 0,3 ml pro Injektion appliziert werden. Es besteht jederzeit die Möglichkeit, eine 2. Injektion durchzuführen, um die Wirkungszeit zu verlängern. Trotz einer 2. Injektion ist die Dosis des Lokalanästhetikums geringer als bei einer konventionellen Spritze :
Eine geringere Menge als 0,3 ml bei einer Erstbetäubung lässt, wie auch bei der konventionellen Infiltrationsanästhesie, keine ausreichende Anästhesie erwarten.
Das Lokalanästhetikum flutet schneller an als nach konventioneller Injektion. Die Wirkung setzt nach wenigen Sekunden ein.
Das therapeutische Fenster ist bei der Injektion mit INJEX auf Grund der besseren Verteilung im Gewebe größer als bei einer konventionellen Infiltrationsanästhesie
An den genannten Zähnen (55-85 Milchgebiß, 15-25 OK, 33-43 UK) können nach einer Betäubung mit INJEX verschiedene Eingriffe durchgeführt werden, z. B. Füllungen, Extraktionen oder Beschleifen. Auch kleinere Eingriffe am Zahnfleisch, z. B. im Zuge einer parodontologischen oder kieferorthopädischen Behandlung können durchgeführt werden.
Es empfiehlt sich vor der Behandlung die Anästhesietiefe mit Hilfe einer Sonde zu überprüfen. Gegebenfalls kann eine weitere Injektion vorgenommen werden.
SiliTop ist eine speziell für die zahnärztliche Anwendung entwickelte Kappe, die vor der Injektion auf den Ampullenkopf gesetzt wird. Sie verhindert Drucksensationen, die durch den Impuls des Injektors bei der Auslösung entstehen können.
Die Anwendung ohne SiliTop wird nicht empfohlen, da es ohne den SiliTop zu Missempfindungen beim Aufsetzen des INJEX kommen kann.
In die Ampullen des INJEX Systems können maximal 0,3 ml Anästhetikum aufgezogen werden. Für die Dentale Anwendung wird eine Dosis von 0,3 ml empfohlen.
Es können alle Routinebehandlungen, wie z. B. (einfache) Füllungen, endodontische Maßnahmen, Präparationen, Extraktionen etc., durchgeführt werden. Auch kleinere parodontale Eingriffe sowie subginigivales Bebändern beim Kieferorthopäden sind möglich. Ohne Nachdosieren ist eine Behandlungsdauer bis ca. 20 min. möglich.
Gerade bei Kindern, aber auch bei empfindlichen und sehr unruhigen Erwachsenen kann es zu panikartigen Reaktionen auf die Injektion mit der Nadel kommen. Da diese Reaktion meist ruckartig und aus dem Stuhl heraus erfolgt, besteht eine erhöhte Verletzungsgefahr für Patient sowie Behandler und Personal.
Diese Gefahr besteht bei der Injektion mit INJEX nicht, da keine Nadel vorhanden ist.
Wird die Ampulle nicht senkrecht (90 Grad Winkel) aufgesetzt, vergrößert sich aufgrund des veränderten Winkels die Eintrittsfläche des Arzneimittelstrahls. Dies kann ein vermehrtes Risiko für Blutungen und Hämatombildungen darstellen.
Die Injektion sollte in die feste Gingiva erfolgen.
Bei Injektion in die freie Gingiva besteht durch den Druck die Gefahr, eine intraligamentäre Injektion unter Schädigung des Zahnhalteapparates zu verursachen.
Bei Injektion in die Umschlagfalte der Mukosa ist ein schnelles Vordringen des Lokalanästhetikums in das Foramen Infraorbitale möglich. Dies ist ebenfalls zu vermeiden .
Eine Oberflächenanästhesie ist beim Erwachsenen normalerweise nicht nötig. Durch das Aufsetzen eines SiliTop auf die Ampulle wird das Positionieren des Injektors vom Patienten ohne Missempfinden toleriert. Bei Kindern oder besonders empfindlichen Erwachsenen empfiehlt sich die Oberflächenanästhesie (z. B. mit einem Lidocain Gel), um oberflächliche Drucksensationen beim Positionieren des Injektors zu vermeiden.
Mit INJEX kann unter Beachtung der jeweiligen Grenzdosis jederzeit nachdosiert werden, sobald dies erforderlich ist und die Bedingungen für eine einwandfreie Injektion vorliegen. Die nachgewiesenermaßen kürzere Anflutzeit erleichtert das Nachdosieren und spart Zeit. Auch kann durch die kürzere Anflutzeit von einem größeren therapeutischen Nutzfenster ausgegangen werden.
Nein, die verwendeten Materialien sind nicht autoklavierbar. Adapter, Ampullen und SiliTop sind sterile Artikel zum einmaligen Gebrauch. Der Injektor, die Reset-Box und die Dosierhilfe sind für die Mehrfachanwendung konzipiert und benötigen keine Sterilisation, da kein direkter Kontakt mit dem Patienten erfolgt.
Die Injektion mit INJEX in entzündetes und/ oder infiziertes Zahnfleisch sollte vermieden werden, da es zu verstärkter Blutungsneigung bzw. zur Verschleppung von Infektionen kommen kann. Im Rahmen einer Notfallbehandlung sind bei Injektion mit INJEX in entzündetes Gebiet die gleichen Richtlinien und Vorsichtsmaßnahmen wie bei der konventionellen Injektion zu beachten. Eine Antibiose wird empfohlen.
Grundsätzlich sollte nicht direkt über Nervenaustrittsöffnungen, z. B. Nervus Mentalis, injiziert werden. Bei Injektion in die Umschlagfalte der Mukosa am Oberkiefer mit schräg nach cranial gerichteter Ampulle ist ein schnelles Vordringen des Lokalanästhetikums in Richtung des Foramen Infraorbitale möglich. Am Unterkiefer sollte die Injektion in die Region zwischen dem 1. und 2. Prämolar vermieden werden, da es zu einem Vordringen in das Foramen Mentale kommen kann.
Die Injektion mit INJEX in entzündetes und/ oder infiziertes Zahnfleisch sollte vermieden werden, da es zu verstärkter Blutungsneigung bzw. zur Verschleppung von Infektionen kommen kann. Im Rahmen einer Notfallbehandlung sind bei Injektion mit INJEX in entzündetes Gebiet die gleichen Richtlinien und Vorsichtsmaßnahmen wie bei der konventionellen Injektion zu beachten. Eine Antibiose wird empfohlen


