Häufig gestellte Fragen - Lokalanästhesie

Diabetes mellitus, Lokalanästhesie, Wachstumsfaktoren, Dentale Anwendungen, Impfungen, Thromboseprophylaxe (Heparin), Infertilität, Homöosiniatrie / Akupunktur, Dupuytrenbehandlung, Erektile Dysfunktion, Allergiebehandlung

Es können alle handelsüblichen Lokalanästhetika verwendet werden.

Mit einer Injektion kann minimal 0,05 ml Lokalanästhetikum und maximal 0,3 ml Lokalanästhetikum verabreicht werden.

Ja. Es gibt verschiedene Adapter für die unterschiedlichen Behältnisse mit denen Lokalanästhetika direkt aus dem Behältnis in die nadelfreien Ampullen des INJEX-Systems überführt werden können.

Ausbreitung:  konusförmig  5 – 18 mm / Ausbreitung endet an der Faszie am Übergang zur Skelettmuskulatur 

Wie bei einer herkömmlichen Injektion mit einer Nadel, kann es in  seltenen Fällen zu einer allergischen Reaktion an der Injektionsstelle kommen. Dies ist auf den verwendeten Wirkstoff zurückzuführen.

Überprüfen Sie ob ein SilyTop Aufsatz verwendet wurde. Außerhalb des dentalen Behandlungsfeldes können mit SilyTop Aufsätzen gewollt Quaddel gesetzt werden. 

Sollten innerhalb einer Behandlung mehr als eine Injektion mit INJEX  erforderlich sein, so erweisen sich die nachfolgenden Tipps aus der Praxis als hilfreich:

Halten Sie weitere vorgefüllte INJEX Ampullen griffbereit.

Weisen Sie Ihr Personal in das Handling von Injex ein. So können Sie weitere Vorbereitungen und Handlungsabläufe delegieren. Einige unserer Zahnarztpraxen halten 2-3 Injex Systeme im Einsatz um Zeit zu sparen und Abläufe zu optimieren. 

Der Auslösemechanismus des Injektors besitzt einen Druckpunkt, der die Injektion auslöst. Diesen Druckpunkt gilt es genau zu finden. Nach einigen „Übungs-Injektionen“ wird es Ihnen leicht fallen und Sie finden immer den richtigen und sicheren Auslösepunkt.

Dieser festgelegte Druckpunkt dient auch als Sicherheitsmechanismus. Das Auslösen erfolgt stets nach Überwindung dieses Druckpunktes.  

Der Patient sollte in einer entspannten, aufrechten Position sitzen. Bei Kindern und besonders unruhigen Patienten ist darauf zu achten, dass die Zeitspanne zwischen Aufsetzen und Auslösen des Injektors möglichst kurz bleibt. 

Der Patient sollte auf das Auslösegeräusch des Injektors vorbereitet werden, um eine mögliche Schreckreaktion oder Abwehrbewegung zu vermeiden 

Hämatome an der Anwendungsstelle sind auch mit einem nadellosen System nicht völlig auszuschließen.
Sie können eventuell bei Patienten auftreten, die regelmäßig Antikoagulantien (Blutgerinnungshemmer) zur Behandlung von Herz-Kreislauferkrankungen (z. B. Marcumar) oder Thrombozytenaggregationshemmer (z. B. ASS100= verzögertes Aspirin) oder gelegentlich normales Aspirin zur Schmerzbekämpfung einnehmen.
Kleinere blaue Flecken können auch auf Grund von zu schwachem oder zu starkem Anpressen des INJEX auf die Gingiva entstehen. 

Eine Schwellung ist vereinzelt zu beobachten und ggfs. auf das Lokalanästhetikum selbst (Konservierungsmittel) zurückzuführen 

Normalerweise treten keinerlei Blutungen auf. Auch bei Injex ist, wie bei der Nadelinjektion, die Verletzung oberflächig gelegener Kapillaren möglich. In vereinzelten Fällen kann daher Blut in Form eines nadelkopfgroßen Tröpfchens austreten. Dies kommt insbesondere bei Einnahme von Medikamenten zur Behandlung von Herz-Kreislauferkrankungen (z. B. Marcumar; ASS100= verzögertes Aspirin) oder normalem Aspirin zur Schmerzbekämpfung vor. 

Ebenfalls kann eine geringfügige Menge an Blut austreten, wenn die Hautstelle nach der Injektion gedehnt wird. Daher wird von der Dehnung der Injektionsstelle abgeraten. Möglicherweise wurde die INJEX Ampulle nicht senkrecht (90 Grad Winkel) aufgesetzt, somit vergrößert sich aufgrund des veränderten Winkels die Eintrittsfläche des Arzneimittelstrahls. Dies stellt ein erhöhtes Risiko für Blutungen dar. Zur richtigen Anwendung von INJEX muss der Injektor mit festem Druck auf die Injektionsstelle gehalten werden. Dieser bestehende Druck muss auch beim Auslösen aufrechterhalten werden. Somit wird ein Rückstoß des Injektors ausgeschlossen. Bei zu schwachem Druck kann der Injektor beim Auslösen seine Position verändern, eine unvollständige bzw. u. U. auch etwas schmerzhafte Injektion mit Hämatombildung kann die Folge sein. 

Grundsätzlich sollten immer 0,3 ml pro Injektion appliziert werden. Es besteht jederzeit die Möglichkeit, eine 2. Injektion durchzuführen, um die Wirkungszeit zu verlängern. Trotz einer 2. Injektion ist die Dosis des Lokalanästhetikums geringer als bei einer konventionellen Spritze :

Eine geringere Menge als 0,3 ml bei einer Erstbetäubung lässt, wie auch bei der konventionellen Infiltrationsanästhesie, keine ausreichende Anästhesie erwarten.  

Das Lokalanästhetikum flutet schneller an als nach konventioneller Injektion. Die Wirkung setzt nach wenigen Sekunden ein. 

Das therapeutische Fenster ist bei der Injektion mit INJEX auf Grund der besseren Verteilung im Gewebe größer als bei einer konventionellen Infiltrationsanästhesie 

Es empfiehlt sich vor der Behandlung die Anästhesietiefe mit Hilfe einer Sonde zu überprüfen. Gegebenfalls kann eine weitere Injektion vorgenommen werden.  

In die Ampullen des INJEX Systems können maximal 0,3 ml Anästhetikum aufgezogen werden. Für die Dentale Anwendung wird eine Dosis von 0,3 ml empfohlen.  

Wird die Ampulle nicht senkrecht (90 Grad Winkel) aufgesetzt, vergrößert sich aufgrund des veränderten Winkels die Eintrittsfläche des Arzneimittelstrahls. Dies kann ein vermehrtes Risiko für Blutungen und Hämatombildungen darstellen. 

Grundsätzlich brauchen Sie oder Ihr Patient den INJEX-Injektor und die Reset-Box.
Zusätzlich benötigen Sie oder Ihr Patient zu dem jeweiligen Arzneimittel entsprechende Ampullen und Adapter. Wenn U-40 Insulin eingesetzt wird, werden U-40 Ampullen und beim Gebrauch von U-100 Insulinen U-100 Ampullen verwendet. Für alle anderen Arzneimittel werden die 0,3 ml Ampullen eingesetzt.
Die Wahl des Adapters richtet sich nach der Art des Arzneimittelbehältnisses.
Hierzu können Sie folgende Regel anwenden:
• Bei Verwendung von Pen-Patronen ohne Pen (z.B. Erst-Einstellung auf Insulin) wird die Dosierhilfe mit Dosierhilfe-Adapter benutzt.
• Bei Verwendung eines (Insulin) Pens wird der Pen-Adapter eingesetzt.
• Bei Verwendung von Injektionsflaschen (z.B. U-40 oder Heparin) wird der Flaschen-Adapter 14 eingesetzt.
• Bei Verwendung von Brechampullen (z.B. Heparin, Lokalanästhetika, Homöopathika) wird der Luer-Adapter benutzt. 

Nein, die verwendeten Materialien sind nicht autoklavierbar. Adapter, Ampullen und SiliTop sind sterile Artikel zum einmaligen Gebrauch. Der Injektor, die Reset-Box und die Dosierhilfe sind für die Mehrfachanwendung konzipiert und benötigen keine Sterilisation, da kein direkter Kontakt mit dem Patienten erfolgt. 

Textkörper:

Studie Lokalanästhesie

Die Anwendung des nadelfreien Injektors zur Feldblock-, Ringblock- oder Leitungsanästhesie.

William S.Yale, M.D.

Textkörper:

Anwendungsbericht Venenpunktion

Anwendungsbericht zur Applikation von Lokalanästhetika vor Venenpunktionen mit INJEX 30

KARL-W.FRITZ,E.M.KROPP

Textkörper:

Needle-Free Delivery of Lidocaine

single-center, randomized, double-blind, placebocontrolled, single-dose, parallel-group study