Häufig gestellte Fragen - Bedienung

SiliTops sind steril verpackt und nur einmal zu verwenden. 

Das Prinzip der nadelfreien Injektion mit INJEX beruht darauf, dass ein flüssiges Arzneimittel mit Druck, ohne Verwendung einer Nadel, durch die Haut in das subkutane Fettgewebe injiziert wird. Der notwendige Druck wird durch eine komprimierte Feder im Innern des Injektors erzeugt. Das Arzneimittel wird durch eine Mikroöffnung in der Ampulle mit genau dosiertem Druck in Sekundenbruchteilen in das darunter liegende Gewebe gedrückt.

Nein, die Ampullen sind sterile Einmalartikel. Um Sterilität und Funktion zu gewährleisten, sind sie ausschließlich für den Einmalgebrauch bestimmt.
Werden die Kosten für INJEX von den Krankenkassen übernommen?

INJEX ist ein innovatives, nadelfreies Injektionssystem für die Verabreichung von Arzneimitteln in das Unterhautfettgewebe (subkutane Anwendung).

Das nadelfreie System INJEX besteht aus einem Injektor, der Reset-Box (Spann- und Aufbewahrungsbox), den sterilen Einmalampullen zur Aufnahme und Verabreichung des Arzneimittels, sowie Adaptern zur Überführung des Arzneimittels aus seinem Behältnis in die sterilen Einwegampullen.

Die Dosierhilfe ist für den Transfer von flüssigen Arzneimitteln aus Zylinderpatronen in die Ampullen des INJEX-Systems bestimmt und wird in Kombination mit dem Dosierhilfe-Adapter verwendet. In die Dosierhilfe können alle gebräuchlichen Zylinderpatronen eingelegt werden, um eine Überführung des Arzneimittels in die Ampulle zu ermöglichen.

Die Dosierhilfe ist kein steriles Einmalprodukt, da sie nicht direkt mit dem Arzneimittel in Kontakt kommt. Sie kann mehrfach verwendet werden und bei Verunreinigungen mit etwas warmem Wasser gereinigt werden. Der Dosierhilfe-Adapter wird in Kombination mit der wiederverwendbaren Dosierhilfe genutzt und muss sorgfältig und fest auf die Dosierhilfe geschraubt werden. Bei fehlerhaftem Aufschrauben kann es zur Undichtigkeit des Adapters kommen. Dadurch kann es zu Verlust von Arzneimittel kommen.

SiliTop ist eine speziell für die zahnärztliche Anwendung entwickelte Kappe, die vor der Injektion auf den Ampullenkopf gesetzt wird. Sie verhindert Drucksensationen, die durch den Impuls des Injektors bei der Auslösung entstehen können. 

Ja, INJEX hat zwei Sicherungsmechanismen. Die erste Sicherung wird durch die letzte, etwas schwerer auszuführende Drehung der Ampulle in den Injektor deaktiviert. Der zweite Sicherungsmechanismus an dem Injektor wird durch Vorschieben des grünen Sicherungsrings kurz vor der Injektion in Position "Safe Off" deaktiviert. Ein unbeabsichtigtes Auslösen wird dadurch verhindert.

Mit INJEX können mindestens 7.000 Injektionen durchgeführt werden und es wird eine gesetzliche Garantiezeit von zwei Jahren gewährt.

Bei korrekter Anwendung von INJEX erhält man eine nahezu schmerzfreie Injektion. Das Gefühl dabei lässt sich am ehesten mit einem kurzzeitigen leichten Druck auf der Hautoberfläche beschreiben. Da Schmerz ein subjektives Empfinden ist, kann hierzu keine allgemein gültige und verbindliche Aussage getroffen werden. Fakt ist, dass eine Flüssigkeit unter die Haut gedrückt wird, die der Patient je nach Volumen und individueller Empfindsamkeit mehr oder weniger spürt. Eine Injektion mit INJEX wird aber allgemein als wesentlich angenehmer als der Stich mit einer Nadel empfunden.

Es handelt sich hierbei um einen sogenannten "Wet-Shot". Vermutlich wurde die INJEX Ampulle nicht fest genug auf die Haut oder nicht senkrecht aufgesetzt. Bei der nächsten Verabreichung muss darauf geachtet werden, dass die Ampullenspitze senkrecht und fest auf die Haut aufgesetzt wird - die Haut muss deutlich eingedellt und der Ampullenkopf vollständig von der Haut umschlossen sein. Möglicherweise wurde die INJEX Ampulle nicht senkrecht (90 Grad Winkel) aufgesetzt, somit vergrößert sich aufgrund des veränderten Winkels die Eintrittsfläche des Arzneimittelstrahls. Dies stellt ein erhöhtes Risiko für Blutungen dar.

Der Injektor lässt sich nur nach Vorschieben des Sicherungsrings in die Position "Safe" und mit dem offenen Ende voran wieder in die Reset-Box einlegen. Der Auslöser muss dabei nach oben und mit dem offenen Ende in Richtung Scharnier eingelegt sein.

Überprüfen Sie ob die Reset-Box vollständig geschlossen ist.

Der Auslöser des Injektors hat einen "Druckpunkt". Durch einige Probeauslösungen des Injektors erhalten Sie ein Gefühl für diesen Druckpunkt. Ein fortgesetzter Druck auf den Auslöser über den Druckpunkt hinaus löst die Injektion aus. Ein gleichmäßiger Auslösedruck sorgt für ein reibungsloses Auslösen ohne unerwartete Rückstöße durch das Entspannen der Injektorfeder.

Nach Entnahme des Injektors aus der geschlossenen Reset Box, ist dieser bereits gespannt.

Der Injektor lässt sich nur auslösen, wenn der Sicherungsring in der Position "Safe Off" steht. Ein weiterer Sicherheitsmechanismus wird beim vollständigen Eindrehen des Ampullengewindes entsichert.
Die aufgeschraubte INJEX Ampulle ist nicht befüllt.
Die aufgeschraubte INJEX Ampulle sitzt nicht fest. Beachten Sie bitte, dass die letzten beiden Drehungen schwergängiger sind.

Nein, bei richtiger Anwendung von INJEX sollte der Injektor mit festem Druck auf die Injektionsstelle gehalten werden und dieser Druck beim Auslösen aufrechterhalten werden. Damit ist ein Rückstoß ausgeschlossen. Bei zu schwachem Druck kann der Injektor beim Auslösen seine Position verändern, eine unvollständige bzw. u. U. auch etwas schmerzhafte Injektion mit Hämatombildung kann die Folge sein.

Der Injektor wurde nach der vorhergegangenen Injektion nicht erneut in der Reset-Box gespannt.
Die Ampulle muss senkrecht in den Injektor eingedreht werden. Wenn die Ampulle schräg und dabei mit zu hoher Kraftaufwendung eingedreht wird, kann das Gewinde der Ampulle beschädigt und ein Eindrehen erschwert werden.

Überprüfen Sie, ob die Ampullenöffnung blockiert ist.

Die aufsteckbaren Adapter sind zum einmaligen Gebrauch bestimmt und müssen nach Aufbrauchen des Inhaltes mit dem entleerten Arzneimittelbehälter entsorgt werden. Möglicherweise wurde der Adapter wiederholt verwendet.

Gerade Lokalanästhetika neigen dazu, bei längerer Nichtverwendung  zu kristallisieren und können somit durch Ausfällungen die Adapternadel verstopfen. 

The adapter has to be screwed carefully and „tight“on to the transporter.  

Sollten innerhalb einer Behandlung mehr als eine Injektion mit INJEX  erforderlich sein, so erweisen sich die nachfolgenden Tipps aus der Praxis als hilfreich:

Halten Sie weitere vorgefüllte INJEX Ampullen griffbereit.

Weisen Sie Ihr Personal in das Handling von Injex ein. So können Sie weitere Vorbereitungen und Handlungsabläufe delegieren. Einige unserer Zahnarztpraxen halten 2-3 Injex Systeme im Einsatz um Zeit zu sparen und Abläufe zu optimieren. 

Möglicherweise wurde der Adapter über eine zu lange Zeit widerverwendet. Die aufsteckbaren Adapter sind zum einmaligen Gebrauch bestimmt und sollten nach Aufbrauchen des Inhaltes mit dem leeren Arzneimittelbehälter entsorgt werden. 

Der Auslösemechanismus des Injektors besitzt einen Druckpunkt, der die Injektion auslöst. Diesen Druckpunkt gilt es genau zu finden. Nach einigen „Übungs-Injektionen“ wird es Ihnen leicht fallen und Sie finden immer den richtigen und sicheren Auslösepunkt.

Dieser festgelegte Druckpunkt dient auch als Sicherheitsmechanismus. Das Auslösen erfolgt stets nach Überwindung dieses Druckpunktes.