Häufig gestellte Fragen
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Bedienung (26)
SiliTops sind steril verpackt und nur einmal zu verwenden.
Das Prinzip der nadelfreien Injektion mit INJEX beruht darauf, dass ein flüssiges Arzneimittel mit Druck, ohne Verwendung einer Nadel, durch die Haut in das subkutane Fettgewebe injiziert wird. Der notwendige Druck wird durch eine komprimierte Feder im Innern des Injektors erzeugt. Das Arzneimittel wird durch eine Mikroöffnung in der Ampulle mit genau dosiertem Druck in Sekundenbruchteilen in das darunter liegende Gewebe gedrückt.
Nein, die Ampullen sind sterile Einmalartikel. Um Sterilität und Funktion zu gewährleisten, sind sie ausschließlich für den Einmalgebrauch bestimmt.
Werden die Kosten für INJEX von den Krankenkassen übernommen?
INJEX ist ein innovatives, nadelfreies Injektionssystem für die Verabreichung von Arzneimitteln in das Unterhautfettgewebe (subkutane Anwendung).
Das nadelfreie System INJEX besteht aus einem Injektor, der Reset-Box (Spann- und Aufbewahrungsbox), den sterilen Einmalampullen zur Aufnahme und Verabreichung des Arzneimittels, sowie Adaptern zur Überführung des Arzneimittels aus seinem Behältnis in die sterilen Einwegampullen.
Die Dosierhilfe ist für den Transfer von flüssigen Arzneimitteln aus Zylinderpatronen in die Ampullen des INJEX-Systems bestimmt und wird in Kombination mit dem Dosierhilfe-Adapter verwendet. In die Dosierhilfe können alle gebräuchlichen Zylinderpatronen eingelegt werden, um eine Überführung des Arzneimittels in die Ampulle zu ermöglichen.
Die Dosierhilfe ist kein steriles Einmalprodukt, da sie nicht direkt mit dem Arzneimittel in Kontakt kommt. Sie kann mehrfach verwendet werden und bei Verunreinigungen mit etwas warmem Wasser gereinigt werden. Der Dosierhilfe-Adapter wird in Kombination mit der wiederverwendbaren Dosierhilfe genutzt und muss sorgfältig und fest auf die Dosierhilfe geschraubt werden. Bei fehlerhaftem Aufschrauben kann es zur Undichtigkeit des Adapters kommen. Dadurch kann es zu Verlust von Arzneimittel kommen.
SiliTop ist eine speziell für die zahnärztliche Anwendung entwickelte Kappe, die vor der Injektion auf den Ampullenkopf gesetzt wird. Sie verhindert Drucksensationen, die durch den Impuls des Injektors bei der Auslösung entstehen können.
Ja, INJEX hat zwei Sicherungsmechanismen. Die erste Sicherung wird durch die letzte, etwas schwerer auszuführende Drehung der Ampulle in den Injektor deaktiviert. Der zweite Sicherungsmechanismus an dem Injektor wird durch Vorschieben des grünen Sicherungsrings kurz vor der Injektion in Position "Safe Off" deaktiviert. Ein unbeabsichtigtes Auslösen wird dadurch verhindert.
Mit INJEX können mindestens 7.000 Injektionen durchgeführt werden und es wird eine gesetzliche Garantiezeit von zwei Jahren gewährt.
Bei korrekter Anwendung von INJEX erhält man eine nahezu schmerzfreie Injektion. Das Gefühl dabei lässt sich am ehesten mit einem kurzzeitigen leichten Druck auf der Hautoberfläche beschreiben. Da Schmerz ein subjektives Empfinden ist, kann hierzu keine allgemein gültige und verbindliche Aussage getroffen werden. Fakt ist, dass eine Flüssigkeit unter die Haut gedrückt wird, die der Patient je nach Volumen und individueller Empfindsamkeit mehr oder weniger spürt. Eine Injektion mit INJEX wird aber allgemein als wesentlich angenehmer als der Stich mit einer Nadel empfunden.
Es handelt sich hierbei um einen sogenannten "Wet-Shot". Vermutlich wurde die INJEX Ampulle nicht fest genug auf die Haut oder nicht senkrecht aufgesetzt. Bei der nächsten Verabreichung muss darauf geachtet werden, dass die Ampullenspitze senkrecht und fest auf die Haut aufgesetzt wird - die Haut muss deutlich eingedellt und der Ampullenkopf vollständig von der Haut umschlossen sein. Möglicherweise wurde die INJEX Ampulle nicht senkrecht (90 Grad Winkel) aufgesetzt, somit vergrößert sich aufgrund des veränderten Winkels die Eintrittsfläche des Arzneimittelstrahls. Dies stellt ein erhöhtes Risiko für Blutungen dar.
Der Injektor lässt sich nur nach Vorschieben des Sicherungsrings in die Position "Safe" und mit dem offenen Ende voran wieder in die Reset-Box einlegen. Der Auslöser muss dabei nach oben und mit dem offenen Ende in Richtung Scharnier eingelegt sein.
Überprüfen Sie ob die Reset-Box vollständig geschlossen ist.
Der Auslöser des Injektors hat einen "Druckpunkt". Durch einige Probeauslösungen des Injektors erhalten Sie ein Gefühl für diesen Druckpunkt. Ein fortgesetzter Druck auf den Auslöser über den Druckpunkt hinaus löst die Injektion aus. Ein gleichmäßiger Auslösedruck sorgt für ein reibungsloses Auslösen ohne unerwartete Rückstöße durch das Entspannen der Injektorfeder.
Nach Entnahme des Injektors aus der geschlossenen Reset Box, ist dieser bereits gespannt.
Der Injektor lässt sich nur auslösen, wenn der Sicherungsring in der Position "Safe Off" steht. Ein weiterer Sicherheitsmechanismus wird beim vollständigen Eindrehen des Ampullengewindes entsichert.
Die aufgeschraubte INJEX Ampulle ist nicht befüllt.
Die aufgeschraubte INJEX Ampulle sitzt nicht fest. Beachten Sie bitte, dass die letzten beiden Drehungen schwergängiger sind.
Nein, bei richtiger Anwendung von INJEX sollte der Injektor mit festem Druck auf die Injektionsstelle gehalten werden und dieser Druck beim Auslösen aufrechterhalten werden. Damit ist ein Rückstoß ausgeschlossen. Bei zu schwachem Druck kann der Injektor beim Auslösen seine Position verändern, eine unvollständige bzw. u. U. auch etwas schmerzhafte Injektion mit Hämatombildung kann die Folge sein.
Der Injektor wurde nach der vorhergegangenen Injektion nicht erneut in der Reset-Box gespannt.
Die Ampulle muss senkrecht in den Injektor eingedreht werden. Wenn die Ampulle schräg und dabei mit zu hoher Kraftaufwendung eingedreht wird, kann das Gewinde der Ampulle beschädigt und ein Eindrehen erschwert werden.
Überprüfen Sie, ob die Ampullenöffnung blockiert ist.
Die aufsteckbaren Adapter sind zum einmaligen Gebrauch bestimmt und müssen nach Aufbrauchen des Inhaltes mit dem entleerten Arzneimittelbehälter entsorgt werden. Möglicherweise wurde der Adapter wiederholt verwendet.
Gerade Lokalanästhetika neigen dazu, bei längerer Nichtverwendung zu kristallisieren und können somit durch Ausfällungen die Adapternadel verstopfen.
The adapter has to be screwed carefully and „tight“on to the transporter.
Sollten innerhalb einer Behandlung mehr als eine Injektion mit INJEX erforderlich sein, so erweisen sich die nachfolgenden Tipps aus der Praxis als hilfreich:
Halten Sie weitere vorgefüllte INJEX Ampullen griffbereit.
Weisen Sie Ihr Personal in das Handling von Injex ein. So können Sie weitere Vorbereitungen und Handlungsabläufe delegieren. Einige unserer Zahnarztpraxen halten 2-3 Injex Systeme im Einsatz um Zeit zu sparen und Abläufe zu optimieren.
Möglicherweise wurde der Adapter über eine zu lange Zeit widerverwendet. Die aufsteckbaren Adapter sind zum einmaligen Gebrauch bestimmt und sollten nach Aufbrauchen des Inhaltes mit dem leeren Arzneimittelbehälter entsorgt werden.
Der Auslösemechanismus des Injektors besitzt einen Druckpunkt, der die Injektion auslöst. Diesen Druckpunkt gilt es genau zu finden. Nach einigen „Übungs-Injektionen“ wird es Ihnen leicht fallen und Sie finden immer den richtigen und sicheren Auslösepunkt.
Dieser festgelegte Druckpunkt dient auch als Sicherheitsmechanismus. Das Auslösen erfolgt stets nach Überwindung dieses Druckpunktes.
Budget (7)
Ja, INJEX ist gemäß §128 SGB V eine Hilfsmittel. Da Hilfsmittel nicht unter das Arznei- und Heilmittelbudget fallen, wird Ihr Budget durch INJEX nicht belastet.
Ja. INJEX sowie die entsprechenden Verbrauchsartikel können von Ihnen verschrieben werden.
Ja, die Krankenkassen übernehmen in der Regel bei entsprechend vermerkter Indikation auf dem Rezept, die Kosten für INJEX inkl. Verbrauchsmaterialien.
Nein. INJEX ist ein Hilfsmittel und belastet somit nicht Ihr Arznei- und Heilmittelbudget.
Mit INJEX können mindestens 7.000 Injektionen durchgeführt werden und es wird eine gesetzliche Garantiezeit von zwei Jahren gewährt.
Sollten innerhalb einer Behandlung mehr als eine Injektion mit INJEX erforderlich sein, so erweisen sich die nachfolgenden Tipps aus der Praxis als hilfreich:
Halten Sie weitere vorgefüllte INJEX Ampullen griffbereit.
Weisen Sie Ihr Personal in das Handling von Injex ein. So können Sie weitere Vorbereitungen und Handlungsabläufe delegieren. Einige unserer Zahnarztpraxen halten 2-3 Injex Systeme im Einsatz um Zeit zu sparen und Abläufe zu optimieren.
Allgemein (med.) (36)
Die sterilen Adapter sind zur Überführung des Arzneimittels aus den jeweiligen Behältnissen in die Ampullen des INJEX-Systems konzipiert. Die herkömmlichen Arzneimittel-Behältnisse sind generell auf eine Spritze mit Kanüle ausgerichtet z.B. Pen-Patronen, Durchstech- bzw. Injektionsflaschen oder Brechampullen. Es wurden spezielle Adapter entwickelt, um Arzneimittel aus sämtlichen Behältnissen in die nadelfreien Ampullen des INJEX-Systems überführen zu können.
Die Adapter sind sterile Einmalartikel und aus Sterilitätsgründen sowie zur Vermeidung von Funktionseinbußen nur für ein Arzneimittelgefäß zu verwenden. Der Adapter ist zu entsorgen, wenn das Arzneimittelbehältnis leer ist. Wenn der Adapter nicht gewechselt wird, kann das Arzneimittel in dem Adapter auskristallisieren. Dies kann ein Überführen des Arzneimittels in die Ampulle verhindern.
Das Prinzip der nadelfreien Injektion mit INJEX beruht darauf, dass ein flüssiges Arzneimittel mit Druck, ohne Verwendung einer Nadel, durch die Haut in das subkutane Fettgewebe injiziert wird. Der notwendige Druck wird durch eine komprimierte Feder im Innern des Injektors erzeugt. Das Arzneimittel wird durch eine Mikroöffnung in der Ampulle mit genau dosiertem Druck in Sekundenbruchteilen in das darunter liegende Gewebe gedrückt.
INJEX ist ein innovatives, nadelfreies Injektionssystem für die Verabreichung von Arzneimitteln in das Unterhautfettgewebe (subkutane Anwendung).
Das nadelfreie System INJEX besteht aus einem Injektor, der Reset-Box (Spann- und Aufbewahrungsbox), den sterilen Einmalampullen zur Aufnahme und Verabreichung des Arzneimittels, sowie Adaptern zur Überführung des Arzneimittels aus seinem Behältnis in die sterilen Einwegampullen.
Ja, die CE-Zertifizierung des INJEX gemäß Medizinproduktegesetz ist am 1. September 1999 erteilt worden.
Ja, INJEX hat zwei Sicherungsmechanismen. Die erste Sicherung wird durch die letzte, etwas schwerer auszuführende Drehung der Ampulle in den Injektor deaktiviert. Der zweite Sicherungsmechanismus an dem Injektor wird durch Vorschieben des grünen Sicherungsrings kurz vor der Injektion in Position "Safe Off" deaktiviert. Ein unbeabsichtigtes Auslösen wird dadurch verhindert.
Diabetes mellitus, Lokalanästhesie, Wachstumsfaktoren, Dentale Anwendungen, Impfungen, Thromboseprophylaxe (Heparin), Infertilität, Homöosiniatrie / Akupunktur, Dupuytrenbehandlung, Erektile Dysfunktion, Allergiebehandlung
Druck und Geschwindigkeit sind so bemessen, dass das Arzneimittel ausschließlich in das Unterhautfettgewebe gelangt. Je nach injizierter Flüssigkeitsmenge wird eine Eindringtiefe von 6-9 Millimeter erreicht.
Minimal können mit dem INJEX 0,05 ml und maximal 0,30 ml eines flüssigen Arzneimittels verwendet werden.
Nein, durch den genau bemessenen Druck ist eine intramuskuläre Injektion mit INJEX nahezu ausgeschlossen. Im Gegensatz dazu erfolgen z.B. bei diabetischen Kindern häufig Insulininjektionen mit der Spritze ungewollt in den Muskel (30,5 %).
Klinische Untersuchungen mit INJEX zeigten, dass der Arzneimittelstrahl den Weg des geringsten Widerstandes wählt, das heißt, dass er weder in Blutgefäße, Nervenfasern oder gar in Knochensubstanz eindringt. Hautveränderungen - wie z.B. Lipodystrophie bei Diabetikern unter Langzeit-Anwendung von Insulin festgestellt - sind eher unwahrscheinlich. Einzelne Publikationen beschreiben sogar eine Reduzierung bereits bestehender Veränderungen des Unterhautfettgewebes.
Bei korrekter Anwendung von INJEX erhält man eine nahezu schmerzfreie Injektion. Das Gefühl dabei lässt sich am ehesten mit einem kurzzeitigen leichten Druck auf der Hautoberfläche beschreiben. Da Schmerz ein subjektives Empfinden ist, kann hierzu keine allgemein gültige und verbindliche Aussage getroffen werden. Fakt ist, dass eine Flüssigkeit unter die Haut gedrückt wird, die der Patient je nach Volumen und individueller Empfindsamkeit mehr oder weniger spürt. Eine Injektion mit INJEX wird aber allgemein als wesentlich angenehmer als der Stich mit einer Nadel empfunden.
Es handelt sich hierbei um einen sogenannten "Wet-Shot". Vermutlich wurde die INJEX Ampulle nicht fest genug auf die Haut oder nicht senkrecht aufgesetzt. Bei der nächsten Verabreichung muss darauf geachtet werden, dass die Ampullenspitze senkrecht und fest auf die Haut aufgesetzt wird - die Haut muss deutlich eingedellt und der Ampullenkopf vollständig von der Haut umschlossen sein. Möglicherweise wurde die INJEX Ampulle nicht senkrecht (90 Grad Winkel) aufgesetzt, somit vergrößert sich aufgrund des veränderten Winkels die Eintrittsfläche des Arzneimittelstrahls. Dies stellt ein erhöhtes Risiko für Blutungen dar.
Da bei der Injektion mit INJEX lediglich feinste Flüssigkeitströpfchen die Haut passieren, ist es sehr unwahrscheinlich, dass Hautreizungen auftreten. Eine sehr geringe und schwach ausgeprägte Irritation der Haut in Form von Pusteln kann durch einen unzureichenden Aufpressdruck des Injektors verursacht werden. (Quaddelbildung)
Erfahrungen mit INJEX bestehen neben Diabetes mellitus auf den Gebieten der Thromboseprophylaxe mit Heparin (Literaturhinweis HOLLINGSWORTH et al., 2000, BAER et al., 1996, HARENBERG et al., 1982) und der Lokalanästhesie (ZSIGMOND et al., 1999, FLORENTINE et al., 1997, QUERALT et al., 1995, COOKE et al., 1980). (Link zu Literaturhinweisen).
Abstract Heparin; Pharmakokinetik von niedermolekularem Heparin nach nadelfreier oder konventioneller subkutaner Injektion; Prof. Dr. Gerhard Anton Müller, Universitätsklinikum Göttingen (Link zu Studien PDF-Datei). • Erfahrungsbericht Dupuytren; INJEX und Dupuytren-Behandlung; Dr. med. Klaus Beller, Kenzingen; Juli 2001 (Link zu Studien PDF-Datei).
Erfahrungsbericht Homöosiniatrie; Der Einsatz von INJEX in der Homöosiniatrie; Dr. med. Klaus Beller, Kenzingen; Juli 2001 (Link zu Studien PDF-Datei).
Erfahrungsbericht Lokalanästhesie; Vorstudie zur Anwendung des INJEX in der Lokalanästhesie; Yale W., März 1999 (Link zu Studien PDF-Datei)
Ausbreitung: konusförmig 5 – 18 mm / Ausbreitung endet an der Faszie am Übergang zur Skelettmuskulatur
Wie bei einer herkömmlichen Injektion mit einer Nadel, kann es in seltenen Fällen zu einer allergischen Reaktion an der Injektionsstelle kommen. Dies ist auf den verwendeten Wirkstoff zurückzuführen.
Überprüfen Sie ob ein SilyTop Aufsatz verwendet wurde. Außerhalb des dentalen Behandlungsfeldes können mit SilyTop Aufsätzen gewollt Quaddel gesetzt werden.
Sollten innerhalb einer Behandlung mehr als eine Injektion mit INJEX erforderlich sein, so erweisen sich die nachfolgenden Tipps aus der Praxis als hilfreich:
Halten Sie weitere vorgefüllte INJEX Ampullen griffbereit.
Weisen Sie Ihr Personal in das Handling von Injex ein. So können Sie weitere Vorbereitungen und Handlungsabläufe delegieren. Einige unserer Zahnarztpraxen halten 2-3 Injex Systeme im Einsatz um Zeit zu sparen und Abläufe zu optimieren.
Der Auslösemechanismus des Injektors besitzt einen Druckpunkt, der die Injektion auslöst. Diesen Druckpunkt gilt es genau zu finden. Nach einigen „Übungs-Injektionen“ wird es Ihnen leicht fallen und Sie finden immer den richtigen und sicheren Auslösepunkt.
Dieser festgelegte Druckpunkt dient auch als Sicherheitsmechanismus. Das Auslösen erfolgt stets nach Überwindung dieses Druckpunktes.
Der Patient sollte in einer entspannten, aufrechten Position sitzen. Bei Kindern und besonders unruhigen Patienten ist darauf zu achten, dass die Zeitspanne zwischen Aufsetzen und Auslösen des Injektors möglichst kurz bleibt.
Der Patient sollte auf das Auslösegeräusch des Injektors vorbereitet werden, um eine mögliche Schreckreaktion oder Abwehrbewegung zu vermeiden
Hämatome an der Anwendungsstelle sind auch mit einem nadellosen System nicht völlig auszuschließen.
Sie können eventuell bei Patienten auftreten, die regelmäßig Antikoagulantien (Blutgerinnungshemmer) zur Behandlung von Herz-Kreislauferkrankungen (z. B. Marcumar) oder Thrombozytenaggregationshemmer (z. B. ASS100= verzögertes Aspirin) oder gelegentlich normales Aspirin zur Schmerzbekämpfung einnehmen.
Kleinere blaue Flecken können auch auf Grund von zu schwachem oder zu starkem Anpressen des INJEX auf die Gingiva entstehen.
Eine Schwellung ist vereinzelt zu beobachten und ggfs. auf das Lokalanästhetikum selbst (Konservierungsmittel) zurückzuführen
Normalerweise treten keinerlei Blutungen auf. Auch bei Injex ist, wie bei der Nadelinjektion, die Verletzung oberflächig gelegener Kapillaren möglich. In vereinzelten Fällen kann daher Blut in Form eines nadelkopfgroßen Tröpfchens austreten. Dies kommt insbesondere bei Einnahme von Medikamenten zur Behandlung von Herz-Kreislauferkrankungen (z. B. Marcumar; ASS100= verzögertes Aspirin) oder normalem Aspirin zur Schmerzbekämpfung vor.
Ebenfalls kann eine geringfügige Menge an Blut austreten, wenn die Hautstelle nach der Injektion gedehnt wird. Daher wird von der Dehnung der Injektionsstelle abgeraten. Möglicherweise wurde die INJEX Ampulle nicht senkrecht (90 Grad Winkel) aufgesetzt, somit vergrößert sich aufgrund des veränderten Winkels die Eintrittsfläche des Arzneimittelstrahls. Dies stellt ein erhöhtes Risiko für Blutungen dar. Zur richtigen Anwendung von INJEX muss der Injektor mit festem Druck auf die Injektionsstelle gehalten werden. Dieser bestehende Druck muss auch beim Auslösen aufrechterhalten werden. Somit wird ein Rückstoß des Injektors ausgeschlossen. Bei zu schwachem Druck kann der Injektor beim Auslösen seine Position verändern, eine unvollständige bzw. u. U. auch etwas schmerzhafte Injektion mit Hämatombildung kann die Folge sein.
Grundsätzlich sollten immer 0,3 ml pro Injektion appliziert werden. Es besteht jederzeit die Möglichkeit, eine 2. Injektion durchzuführen, um die Wirkungszeit zu verlängern. Trotz einer 2. Injektion ist die Dosis des Lokalanästhetikums geringer als bei einer konventionellen Spritze :
Eine geringere Menge als 0,3 ml bei einer Erstbetäubung lässt, wie auch bei der konventionellen Infiltrationsanästhesie, keine ausreichende Anästhesie erwarten.
Das Lokalanästhetikum flutet schneller an als nach konventioneller Injektion. Die Wirkung setzt nach wenigen Sekunden ein.
Das therapeutische Fenster ist bei der Injektion mit INJEX auf Grund der besseren Verteilung im Gewebe größer als bei einer konventionellen Infiltrationsanästhesie
Es empfiehlt sich vor der Behandlung die Anästhesietiefe mit Hilfe einer Sonde zu überprüfen. Gegebenfalls kann eine weitere Injektion vorgenommen werden.
In die Ampullen des INJEX Systems können maximal 0,3 ml Anästhetikum aufgezogen werden. Für die Dentale Anwendung wird eine Dosis von 0,3 ml empfohlen.
Wird die Ampulle nicht senkrecht (90 Grad Winkel) aufgesetzt, vergrößert sich aufgrund des veränderten Winkels die Eintrittsfläche des Arzneimittelstrahls. Dies kann ein vermehrtes Risiko für Blutungen und Hämatombildungen darstellen.
Grundsätzlich brauchen Sie oder Ihr Patient den INJEX-Injektor und die Reset-Box.
Zusätzlich benötigen Sie oder Ihr Patient zu dem jeweiligen Arzneimittel entsprechende Ampullen und Adapter. Wenn U-40 Insulin eingesetzt wird, werden U-40 Ampullen und beim Gebrauch von U-100 Insulinen U-100 Ampullen verwendet. Für alle anderen Arzneimittel werden die 0,3 ml Ampullen eingesetzt.
Die Wahl des Adapters richtet sich nach der Art des Arzneimittelbehältnisses.
Hierzu können Sie folgende Regel anwenden:
• Bei Verwendung von Pen-Patronen ohne Pen (z.B. Erst-Einstellung auf Insulin) wird die Dosierhilfe mit Dosierhilfe-Adapter benutzt.
• Bei Verwendung eines (Insulin) Pens wird der Pen-Adapter eingesetzt.
• Bei Verwendung von Injektionsflaschen (z.B. U-40 oder Heparin) wird der Flaschen-Adapter 14 eingesetzt.
• Bei Verwendung von Brechampullen (z.B. Heparin, Lokalanästhetika, Homöopathika) wird der Luer-Adapter benutzt.
Nein, die verwendeten Materialien sind nicht autoklavierbar. Adapter, Ampullen und SiliTop sind sterile Artikel zum einmaligen Gebrauch. Der Injektor, die Reset-Box und die Dosierhilfe sind für die Mehrfachanwendung konzipiert und benötigen keine Sterilisation, da kein direkter Kontakt mit dem Patienten erfolgt.
Diabetes (29)
Diabetes mellitus, Lokalanästhesie, Wachstumsfaktoren, Dentale Anwendungen, Impfungen, Thromboseprophylaxe (Heparin), Infertilität, Homöosiniatrie / Akupunktur, Dupuytrenbehandlung, Erektile Dysfunktion, Allergiebehandlung
Ja, Insuline mit unterschiedlicher Wirkungsdauer können, sofern sie laut Hersteller mischbar sind und die Mischbarkeit empfohlen wird, in einer Ampulle gemischt und mittels einer Injektion verabreicht werden. Dies ist für den Patienten eine Vereinfachung der Therapie.
Ausbreitung: konusförmig 5 – 18 mm / Ausbreitung endet an der Faszie am Übergang zur Skelettmuskulatur
Wie bei einer herkömmlichen Injektion mit einer Nadel, kann es in seltenen Fällen zu einer allergischen Reaktion an der Injektionsstelle kommen. Dies ist auf den verwendeten Wirkstoff zurückzuführen.
Überprüfen Sie ob ein SilyTop Aufsatz verwendet wurde. Außerhalb des dentalen Behandlungsfeldes können mit SilyTop Aufsätzen gewollt Quaddel gesetzt werden.
Sollten innerhalb einer Behandlung mehr als eine Injektion mit INJEX erforderlich sein, so erweisen sich die nachfolgenden Tipps aus der Praxis als hilfreich:
Halten Sie weitere vorgefüllte INJEX Ampullen griffbereit.
Weisen Sie Ihr Personal in das Handling von Injex ein. So können Sie weitere Vorbereitungen und Handlungsabläufe delegieren. Einige unserer Zahnarztpraxen halten 2-3 Injex Systeme im Einsatz um Zeit zu sparen und Abläufe zu optimieren.
Der Auslösemechanismus des Injektors besitzt einen Druckpunkt, der die Injektion auslöst. Diesen Druckpunkt gilt es genau zu finden. Nach einigen „Übungs-Injektionen“ wird es Ihnen leicht fallen und Sie finden immer den richtigen und sicheren Auslösepunkt.
Dieser festgelegte Druckpunkt dient auch als Sicherheitsmechanismus. Das Auslösen erfolgt stets nach Überwindung dieses Druckpunktes.
Der Patient sollte in einer entspannten, aufrechten Position sitzen. Bei Kindern und besonders unruhigen Patienten ist darauf zu achten, dass die Zeitspanne zwischen Aufsetzen und Auslösen des Injektors möglichst kurz bleibt.
Der Patient sollte auf das Auslösegeräusch des Injektors vorbereitet werden, um eine mögliche Schreckreaktion oder Abwehrbewegung zu vermeiden
Hämatome an der Anwendungsstelle sind auch mit einem nadellosen System nicht völlig auszuschließen.
Sie können eventuell bei Patienten auftreten, die regelmäßig Antikoagulantien (Blutgerinnungshemmer) zur Behandlung von Herz-Kreislauferkrankungen (z. B. Marcumar) oder Thrombozytenaggregationshemmer (z. B. ASS100= verzögertes Aspirin) oder gelegentlich normales Aspirin zur Schmerzbekämpfung einnehmen.
Kleinere blaue Flecken können auch auf Grund von zu schwachem oder zu starkem Anpressen des INJEX auf die Gingiva entstehen.
Eine Schwellung ist vereinzelt zu beobachten und ggfs. auf das Lokalanästhetikum selbst (Konservierungsmittel) zurückzuführen
Normalerweise treten keinerlei Blutungen auf. Auch bei Injex ist, wie bei der Nadelinjektion, die Verletzung oberflächig gelegener Kapillaren möglich. In vereinzelten Fällen kann daher Blut in Form eines nadelkopfgroßen Tröpfchens austreten. Dies kommt insbesondere bei Einnahme von Medikamenten zur Behandlung von Herz-Kreislauferkrankungen (z. B. Marcumar; ASS100= verzögertes Aspirin) oder normalem Aspirin zur Schmerzbekämpfung vor.
Ebenfalls kann eine geringfügige Menge an Blut austreten, wenn die Hautstelle nach der Injektion gedehnt wird. Daher wird von der Dehnung der Injektionsstelle abgeraten. Möglicherweise wurde die INJEX Ampulle nicht senkrecht (90 Grad Winkel) aufgesetzt, somit vergrößert sich aufgrund des veränderten Winkels die Eintrittsfläche des Arzneimittelstrahls. Dies stellt ein erhöhtes Risiko für Blutungen dar. Zur richtigen Anwendung von INJEX muss der Injektor mit festem Druck auf die Injektionsstelle gehalten werden. Dieser bestehende Druck muss auch beim Auslösen aufrechterhalten werden. Somit wird ein Rückstoß des Injektors ausgeschlossen. Bei zu schwachem Druck kann der Injektor beim Auslösen seine Position verändern, eine unvollständige bzw. u. U. auch etwas schmerzhafte Injektion mit Hämatombildung kann die Folge sein.
Grundsätzlich sollten immer 0,3 ml pro Injektion appliziert werden. Es besteht jederzeit die Möglichkeit, eine 2. Injektion durchzuführen, um die Wirkungszeit zu verlängern. Trotz einer 2. Injektion ist die Dosis des Lokalanästhetikums geringer als bei einer konventionellen Spritze :
Eine geringere Menge als 0,3 ml bei einer Erstbetäubung lässt, wie auch bei der konventionellen Infiltrationsanästhesie, keine ausreichende Anästhesie erwarten.
Das Lokalanästhetikum flutet schneller an als nach konventioneller Injektion. Die Wirkung setzt nach wenigen Sekunden ein.
Das therapeutische Fenster ist bei der Injektion mit INJEX auf Grund der besseren Verteilung im Gewebe größer als bei einer konventionellen Infiltrationsanästhesie
Es empfiehlt sich vor der Behandlung die Anästhesietiefe mit Hilfe einer Sonde zu überprüfen. Gegebenfalls kann eine weitere Injektion vorgenommen werden.
In die Ampullen des INJEX Systems können maximal 0,3 ml Anästhetikum aufgezogen werden. Für die Dentale Anwendung wird eine Dosis von 0,3 ml empfohlen.
Es können alle handelsüblichen in Deutschland zugelassenen Insuline U-40 und U-100 Insuline verwendet werden.
Bei Verwendung eines U-40 Insulins können minimal 2 und maximal 12 Einheiten in Dosierungsschritten von einer halben Einheit verabreicht werden.
Bei Verwendung eines U-100 Insulins können minimal 5 und maximal 30 Einheiten in Dosierungsschritten von einer Einheit verabreicht werden.
Ja, die Pen-Patronen sowie die Pens können weiterhin verwendet werden. INJEX hat dazu spezielle Adapter entwickelt, mit denen die Insuline aus den Pen-Patronen oder direkt aus dem Pen in die nadelfreien Ampullen überführt werden können.
Bei einem Wet-Shot ist nicht das gesamte Arzneimittel verabreicht worden und es befindet sich dadurch Arzneimittel teils auf der Haut. Im Falle von Insulin sollten eine Stunde nach dem Wet-Shot die Blutzuckerwerte gemessen werden und die Werte gegebenenfalls mit einer weiteren Insulingabe korrigiert werden.
Ein Wet-Shot entsteht, wenn INJEX nicht fest genug auf die Haut oder nicht senkrecht aufgesetzt wurde. Bitte achten Sie bei der nächsten Verabreichung darauf, dass INJEX senkrecht und fest auf die Haut aufgesetzt wird – die Haut muss deutlich eingedellt und der Ampullenkopf vollständig von der Haut umschlossen sein.
Ja , die Injektionsstellen sollten ebenso wie bei der Nadelinjektion gewechselt werden.
Im Gegensatz zu der herkömmlichen subkutanen Spritztechnik darf bei der Anwendung mit INJEX keine Hautfalte bildet werden. INJEX muss mit der befüllten und aufgeschraubten Ampulle senkrecht und fest auf die Injektionsstelle aufsetzt werden - bis die Haut deutlich eingedellt ist und der Ampullenkopf vollständig von der Haut umschlossen ist. Wenn INJEX mit einem zu geringen Druck auf die Injektionsstelle gesetzt wird, kann ein sogenannter Wet-Shot auftreten. Im Falle eines Wet-Shots wurde nicht die gewünschte Arzneimitteldosis verabreicht und ein Teil des Medikamentes verbleibt auf der Hautoberfläche. . Es entstehen dadurch keine Verletzungen (in Ausnahmefällen kann ein kleiner blauer Fleck entstehen).
Ja, Veröffentlichungen aus den vergangenen zwei Jahrzehnten und eigene klinische Ergebnisse zeigen eine zur Nadelspritze vergleichbare Resorption des Insulins nach einer Injektion mit INJEX. (Literaturhinweis BREMSETH et al., 2001, MALONE et al., 1986, HALLE et al., 1986, PEHLING et al., 1984)
Klinische Befunde und Laboruntersuchungen belegen, dass die Struktur des Insulins vollständig intakt bleibt und damit die normale Wirksamkeit des Insulins erhalten bleibt.
Wird die Ampulle nicht senkrecht (90 Grad Winkel) aufgesetzt, vergrößert sich aufgrund des veränderten Winkels die Eintrittsfläche des Arzneimittelstrahls. Dies kann ein vermehrtes Risiko für Blutungen und Hämatombildungen darstellen.
Grundsätzlich brauchen Sie oder Ihr Patient den INJEX-Injektor und die Reset-Box.
Zusätzlich benötigen Sie oder Ihr Patient zu dem jeweiligen Arzneimittel entsprechende Ampullen und Adapter. Wenn U-40 Insulin eingesetzt wird, werden U-40 Ampullen und beim Gebrauch von U-100 Insulinen U-100 Ampullen verwendet. Für alle anderen Arzneimittel werden die 0,3 ml Ampullen eingesetzt.
Die Wahl des Adapters richtet sich nach der Art des Arzneimittelbehältnisses.
Hierzu können Sie folgende Regel anwenden:
• Bei Verwendung von Pen-Patronen ohne Pen (z.B. Erst-Einstellung auf Insulin) wird die Dosierhilfe mit Dosierhilfe-Adapter benutzt.
• Bei Verwendung eines (Insulin) Pens wird der Pen-Adapter eingesetzt.
• Bei Verwendung von Injektionsflaschen (z.B. U-40 oder Heparin) wird der Flaschen-Adapter 14 eingesetzt.
• Bei Verwendung von Brechampullen (z.B. Heparin, Lokalanästhetika, Homöopathika) wird der Luer-Adapter benutzt.
Kinder (über 7 Jahre) können nach Absprache mit dem behandelnden Arzt/Diabetologen ebenfalls INJEX verwenden.
Grundsätzlich wird bei der Anwendung von INJEX keine Anpassung der Insulindosierung gegenüber der Nadelinjektion notwendig. Die Pharmakokinetik ist nahezu identisch. Anpassungen bei den Spritz-Ess-Abständen sind nicht notwendig. (Link zu Studien PDF Dateien)
Grundlegend wichtig ist jedoch die ausführliche Einweisung des Patienten in die Handhabung von INJEX (durch den Arzt oder die Diabetesberaterin), ähnlich wie bei der Einweisung in den Gebrauch von Einmalspritzen oder Pens.
Nein, die verwendeten Materialien sind nicht autoklavierbar. Adapter, Ampullen und SiliTop sind sterile Artikel zum einmaligen Gebrauch. Der Injektor, die Reset-Box und die Dosierhilfe sind für die Mehrfachanwendung konzipiert und benötigen keine Sterilisation, da kein direkter Kontakt mit dem Patienten erfolgt.
Lokalanästhesie (22)
Diabetes mellitus, Lokalanästhesie, Wachstumsfaktoren, Dentale Anwendungen, Impfungen, Thromboseprophylaxe (Heparin), Infertilität, Homöosiniatrie / Akupunktur, Dupuytrenbehandlung, Erektile Dysfunktion, Allergiebehandlung
Es können alle handelsüblichen Lokalanästhetika verwendet werden.
Mit einer Injektion kann minimal 0,05 ml Lokalanästhetikum und maximal 0,3 ml Lokalanästhetikum verabreicht werden.
Ja. Es gibt verschiedene Adapter für die unterschiedlichen Behältnisse mit denen Lokalanästhetika direkt aus dem Behältnis in die nadelfreien Ampullen des INJEX-Systems überführt werden können.
Ausbreitung: konusförmig 5 – 18 mm / Ausbreitung endet an der Faszie am Übergang zur Skelettmuskulatur
Wie bei einer herkömmlichen Injektion mit einer Nadel, kann es in seltenen Fällen zu einer allergischen Reaktion an der Injektionsstelle kommen. Dies ist auf den verwendeten Wirkstoff zurückzuführen.
Überprüfen Sie ob ein SilyTop Aufsatz verwendet wurde. Außerhalb des dentalen Behandlungsfeldes können mit SilyTop Aufsätzen gewollt Quaddel gesetzt werden.
Sollten innerhalb einer Behandlung mehr als eine Injektion mit INJEX erforderlich sein, so erweisen sich die nachfolgenden Tipps aus der Praxis als hilfreich:
Halten Sie weitere vorgefüllte INJEX Ampullen griffbereit.
Weisen Sie Ihr Personal in das Handling von Injex ein. So können Sie weitere Vorbereitungen und Handlungsabläufe delegieren. Einige unserer Zahnarztpraxen halten 2-3 Injex Systeme im Einsatz um Zeit zu sparen und Abläufe zu optimieren.
Der Auslösemechanismus des Injektors besitzt einen Druckpunkt, der die Injektion auslöst. Diesen Druckpunkt gilt es genau zu finden. Nach einigen „Übungs-Injektionen“ wird es Ihnen leicht fallen und Sie finden immer den richtigen und sicheren Auslösepunkt.
Dieser festgelegte Druckpunkt dient auch als Sicherheitsmechanismus. Das Auslösen erfolgt stets nach Überwindung dieses Druckpunktes.
Der Patient sollte in einer entspannten, aufrechten Position sitzen. Bei Kindern und besonders unruhigen Patienten ist darauf zu achten, dass die Zeitspanne zwischen Aufsetzen und Auslösen des Injektors möglichst kurz bleibt.
Der Patient sollte auf das Auslösegeräusch des Injektors vorbereitet werden, um eine mögliche Schreckreaktion oder Abwehrbewegung zu vermeiden
Hämatome an der Anwendungsstelle sind auch mit einem nadellosen System nicht völlig auszuschließen.
Sie können eventuell bei Patienten auftreten, die regelmäßig Antikoagulantien (Blutgerinnungshemmer) zur Behandlung von Herz-Kreislauferkrankungen (z. B. Marcumar) oder Thrombozytenaggregationshemmer (z. B. ASS100= verzögertes Aspirin) oder gelegentlich normales Aspirin zur Schmerzbekämpfung einnehmen.
Kleinere blaue Flecken können auch auf Grund von zu schwachem oder zu starkem Anpressen des INJEX auf die Gingiva entstehen.
Eine Schwellung ist vereinzelt zu beobachten und ggfs. auf das Lokalanästhetikum selbst (Konservierungsmittel) zurückzuführen
Normalerweise treten keinerlei Blutungen auf. Auch bei Injex ist, wie bei der Nadelinjektion, die Verletzung oberflächig gelegener Kapillaren möglich. In vereinzelten Fällen kann daher Blut in Form eines nadelkopfgroßen Tröpfchens austreten. Dies kommt insbesondere bei Einnahme von Medikamenten zur Behandlung von Herz-Kreislauferkrankungen (z. B. Marcumar; ASS100= verzögertes Aspirin) oder normalem Aspirin zur Schmerzbekämpfung vor.
Ebenfalls kann eine geringfügige Menge an Blut austreten, wenn die Hautstelle nach der Injektion gedehnt wird. Daher wird von der Dehnung der Injektionsstelle abgeraten. Möglicherweise wurde die INJEX Ampulle nicht senkrecht (90 Grad Winkel) aufgesetzt, somit vergrößert sich aufgrund des veränderten Winkels die Eintrittsfläche des Arzneimittelstrahls. Dies stellt ein erhöhtes Risiko für Blutungen dar. Zur richtigen Anwendung von INJEX muss der Injektor mit festem Druck auf die Injektionsstelle gehalten werden. Dieser bestehende Druck muss auch beim Auslösen aufrechterhalten werden. Somit wird ein Rückstoß des Injektors ausgeschlossen. Bei zu schwachem Druck kann der Injektor beim Auslösen seine Position verändern, eine unvollständige bzw. u. U. auch etwas schmerzhafte Injektion mit Hämatombildung kann die Folge sein.
Grundsätzlich sollten immer 0,3 ml pro Injektion appliziert werden. Es besteht jederzeit die Möglichkeit, eine 2. Injektion durchzuführen, um die Wirkungszeit zu verlängern. Trotz einer 2. Injektion ist die Dosis des Lokalanästhetikums geringer als bei einer konventionellen Spritze :
Eine geringere Menge als 0,3 ml bei einer Erstbetäubung lässt, wie auch bei der konventionellen Infiltrationsanästhesie, keine ausreichende Anästhesie erwarten.
Das Lokalanästhetikum flutet schneller an als nach konventioneller Injektion. Die Wirkung setzt nach wenigen Sekunden ein.
Das therapeutische Fenster ist bei der Injektion mit INJEX auf Grund der besseren Verteilung im Gewebe größer als bei einer konventionellen Infiltrationsanästhesie
Es empfiehlt sich vor der Behandlung die Anästhesietiefe mit Hilfe einer Sonde zu überprüfen. Gegebenfalls kann eine weitere Injektion vorgenommen werden.
In die Ampullen des INJEX Systems können maximal 0,3 ml Anästhetikum aufgezogen werden. Für die Dentale Anwendung wird eine Dosis von 0,3 ml empfohlen.
Wird die Ampulle nicht senkrecht (90 Grad Winkel) aufgesetzt, vergrößert sich aufgrund des veränderten Winkels die Eintrittsfläche des Arzneimittelstrahls. Dies kann ein vermehrtes Risiko für Blutungen und Hämatombildungen darstellen.
Grundsätzlich brauchen Sie oder Ihr Patient den INJEX-Injektor und die Reset-Box.
Zusätzlich benötigen Sie oder Ihr Patient zu dem jeweiligen Arzneimittel entsprechende Ampullen und Adapter. Wenn U-40 Insulin eingesetzt wird, werden U-40 Ampullen und beim Gebrauch von U-100 Insulinen U-100 Ampullen verwendet. Für alle anderen Arzneimittel werden die 0,3 ml Ampullen eingesetzt.
Die Wahl des Adapters richtet sich nach der Art des Arzneimittelbehältnisses.
Hierzu können Sie folgende Regel anwenden:
• Bei Verwendung von Pen-Patronen ohne Pen (z.B. Erst-Einstellung auf Insulin) wird die Dosierhilfe mit Dosierhilfe-Adapter benutzt.
• Bei Verwendung eines (Insulin) Pens wird der Pen-Adapter eingesetzt.
• Bei Verwendung von Injektionsflaschen (z.B. U-40 oder Heparin) wird der Flaschen-Adapter 14 eingesetzt.
• Bei Verwendung von Brechampullen (z.B. Heparin, Lokalanästhetika, Homöopathika) wird der Luer-Adapter benutzt.
Nein, die verwendeten Materialien sind nicht autoklavierbar. Adapter, Ampullen und SiliTop sind sterile Artikel zum einmaligen Gebrauch. Der Injektor, die Reset-Box und die Dosierhilfe sind für die Mehrfachanwendung konzipiert und benötigen keine Sterilisation, da kein direkter Kontakt mit dem Patienten erfolgt.
Zahnmedizin (40)
SiliTops sind steril verpackt und nur einmal zu verwenden.
SiliTop ist eine speziell für die zahnärztliche Anwendung entwickelte Kappe, die vor der Injektion auf den Ampullenkopf gesetzt wird. Sie verhindert Drucksensationen, die durch den Impuls des Injektors bei der Auslösung entstehen können.
Diabetes mellitus, Lokalanästhesie, Wachstumsfaktoren, Dentale Anwendungen, Impfungen, Thromboseprophylaxe (Heparin), Infertilität, Homöosiniatrie / Akupunktur, Dupuytrenbehandlung, Erektile Dysfunktion, Allergiebehandlung
Die Ampulle muss in einem Winkel von 90° auf die feste Gingiva direkt über dem zu betäubenden Zahn aufgesetzt werden, dies bedingt ein festgelegtes Einsatzgebiet.
Anästhesie möglich an folgenden Zähnen: Regio 15-25, 33-43, alle Zähne des Milchgebisses 55-85.
Ok – Front- Eckzahnbereich / Ok – Molarenbereich / Uk – Front – Eckzahnbereich / Uk - Molarenbereich
Im Gegensatz zu der herkömmlichen Injektionsmethode wird bei der Infiltrationsanästhesie mit INJEX das Lokalanästhetikum in die Submukosa bis hin zum Periost gebracht (Körperich, 2002). Dadurch werden eine schnellere Diffusion und Resorption, sowie eine rascherer Anstieg auf die wirksame Konzentration erreicht.
Im Gegensatz zu der herkömmlichen Injektionsmethode wird bei der Infiltrationsanästhesie mit INJEX das Lokalanästhetikum in die Submukosa bis hin zum Periost gebracht (Körperich, 2002). dadurch werden eine schnellere Diffusion und Resorption, sowie eine rascherer Anstieg auf die wirksame Konzentration erreicht.Ein signifikant schnellerer Anstieg bis zur wirksamen Schmerzausschaltung ist die Folge. Bei Untersuchungen zeigt sich der Wirkungseintritt schon nach wenigen Sekunden (10-90s)
(Körperich, 2002).
Eine ausreichende Anästhesie wird auch mit vergleichbar niedrigeren Dosierungen erreicht. Besonders wichtig ist dies bei Kindern, da bei ihnen die Grenzdosis niedriger anzusetzen ist. Daraus erfolgt die Möglichkeit des insgesamt dosisreduzierten Anästhesieren (SALEH et. al., 2002).
Zusätzlich wird die insgesamt benötigte Menge an Lokalanästhetikum noch durch das vergrößerte Nutzfenster und die gezielte Einzelzahnanästhesie verringert.
Ausbreitung: konusförmig 5 – 18 mm / Ausbreitung endet an der Faszie am Übergang zur Skelettmuskulatur
Wie bei einer herkömmlichen Injektion mit einer Nadel, kann es in seltenen Fällen zu einer allergischen Reaktion an der Injektionsstelle kommen. Dies ist auf den verwendeten Wirkstoff zurückzuführen.
Überprüfen Sie ob ein SilyTop Aufsatz verwendet wurde. Außerhalb des dentalen Behandlungsfeldes können mit SilyTop Aufsätzen gewollt Quaddel gesetzt werden.
Sollten innerhalb einer Behandlung mehr als eine Injektion mit INJEX erforderlich sein, so erweisen sich die nachfolgenden Tipps aus der Praxis als hilfreich:
Halten Sie weitere vorgefüllte INJEX Ampullen griffbereit.
Weisen Sie Ihr Personal in das Handling von Injex ein. So können Sie weitere Vorbereitungen und Handlungsabläufe delegieren. Einige unserer Zahnarztpraxen halten 2-3 Injex Systeme im Einsatz um Zeit zu sparen und Abläufe zu optimieren.
Der Auslösemechanismus des Injektors besitzt einen Druckpunkt, der die Injektion auslöst. Diesen Druckpunkt gilt es genau zu finden. Nach einigen „Übungs-Injektionen“ wird es Ihnen leicht fallen und Sie finden immer den richtigen und sicheren Auslösepunkt.
Dieser festgelegte Druckpunkt dient auch als Sicherheitsmechanismus. Das Auslösen erfolgt stets nach Überwindung dieses Druckpunktes.
Eine Infiltrationsanästhesie mit INJEX ist überall dort möglich, wo der Injektor senkrecht auf die feste Gingiva des zu betäubenden Zahnes aufgesetzt werden kann. Dies sind bei Erwachsenen folgende Zähne: Regio15-25 OK, und 33-43 UK. Bei Kindern ist prinzipiell ein senkrechtes Aufsetzen bei allen Zähnen des Milchgebisses Regio 55-65 OK und Regio 75-85 UK möglich.
Die Injektion sollte in die feste Gingiva erfolgen.
Bei Injektion in die freie Gingiva besteht durch den Druck die Gefahr, eine intraligamentäre Injektion unter Schädigung des Zahnhalteapparates zu verursachen.
Bei Injektion in die Umschlagfalte der Mukosa ist ein schnelles Vordringen des Lokalanästhetikums in das Foramen Infraorbitale möglich. Dies ist ebenfalls zu vermeiden.
Der Patient sollte in einer entspannten, aufrechten Position sitzen. Bei Kindern und besonders unruhigen Patienten ist darauf zu achten, dass die Zeitspanne zwischen Aufsetzen und Auslösen des Injektors möglichst kurz bleibt.
Der Patient sollte auf das Auslösegeräusch des Injektors vorbereitet werden, um eine mögliche Schreckreaktion oder Abwehrbewegung zu vermeiden
Der vorbereitete Injektor wird in einem Winkel von 90° auf die feste Gingiva oberhalb des zu betäubenden Zahnes aufgesetzt und dort mit mittlerem Druck positioniert. Nach Vorbereitung des Patienten auf das Auslösegeräusch wird so schnell wie möglich der Auslösemechanismus betätigt. Nach der Injektion belässt man den Injektor noch 2 Sekunden auf der Injektionsstelle. Die Handhabung des INJEX Systems sollte - vor der ersten Anwendung am Patienten – an einem Demonstrationsball geübt werden. Diese können auf Anfrage bei uns bezogen werden
Grundsätzlich sollten Sie die Anzahl der benötigten Ampullen schon vor der ersten Injektion aufziehen und mit SiliTop’s versehen. Das Nachspannen des Injektors in der Reset-Box kann ohne Umstände innerhalb von Sekunden geschehen.
Durch Verwendung mehrerer Injektoren wird eine noch schnellere Verabreichung ermöglicht.
Untersuchungen mit verschiedenartigen nadelfreien Systemen zeigen, dass das Arzneimittel den Weg des geringsten Widerstandes wählt und keine Blutgefässe und Nervenfasern verletzt werden. Bei senkrechtem Aufsetzen des Injektors unter mildem Druck können keine Verletzungen der Schleimhaut entstehen
Hämatome an der Anwendungsstelle sind auch mit einem nadellosen System nicht völlig auszuschließen.
Sie können eventuell bei Patienten auftreten, die regelmäßig Antikoagulantien (Blutgerinnungshemmer) zur Behandlung von Herz-Kreislauferkrankungen (z. B. Marcumar) oder Thrombozytenaggregationshemmer (z. B. ASS100= verzögertes Aspirin) oder gelegentlich normales Aspirin zur Schmerzbekämpfung einnehmen.
Kleinere blaue Flecken können auch auf Grund von zu schwachem oder zu starkem Anpressen des INJEX auf die Gingiva entstehen.
Eine Schwellung ist vereinzelt zu beobachten und ggfs. auf das Lokalanästhetikum selbst (Konservierungsmittel) zurückzuführen
Normalerweise treten keinerlei Blutungen auf. Auch bei Injex ist, wie bei der Nadelinjektion, die Verletzung oberflächig gelegener Kapillaren möglich. In vereinzelten Fällen kann daher Blut in Form eines nadelkopfgroßen Tröpfchens austreten. Dies kommt insbesondere bei Einnahme von Medikamenten zur Behandlung von Herz-Kreislauferkrankungen (z. B. Marcumar; ASS100= verzögertes Aspirin) oder normalem Aspirin zur Schmerzbekämpfung vor.
Ebenfalls kann eine geringfügige Menge an Blut austreten, wenn die Hautstelle nach der Injektion gedehnt wird. Daher wird von der Dehnung der Injektionsstelle abgeraten. Möglicherweise wurde die INJEX Ampulle nicht senkrecht (90 Grad Winkel) aufgesetzt, somit vergrößert sich aufgrund des veränderten Winkels die Eintrittsfläche des Arzneimittelstrahls. Dies stellt ein erhöhtes Risiko für Blutungen dar. Zur richtigen Anwendung von INJEX muss der Injektor mit festem Druck auf die Injektionsstelle gehalten werden. Dieser bestehende Druck muss auch beim Auslösen aufrechterhalten werden. Somit wird ein Rückstoß des Injektors ausgeschlossen. Bei zu schwachem Druck kann der Injektor beim Auslösen seine Position verändern, eine unvollständige bzw. u. U. auch etwas schmerzhafte Injektion mit Hämatombildung kann die Folge sein.
Grundsätzlich sollten immer 0,3 ml pro Injektion appliziert werden. Es besteht jederzeit die Möglichkeit, eine 2. Injektion durchzuführen, um die Wirkungszeit zu verlängern. Trotz einer 2. Injektion ist die Dosis des Lokalanästhetikums geringer als bei einer konventionellen Spritze :
Eine geringere Menge als 0,3 ml bei einer Erstbetäubung lässt, wie auch bei der konventionellen Infiltrationsanästhesie, keine ausreichende Anästhesie erwarten.
Das Lokalanästhetikum flutet schneller an als nach konventioneller Injektion. Die Wirkung setzt nach wenigen Sekunden ein.
Das therapeutische Fenster ist bei der Injektion mit INJEX auf Grund der besseren Verteilung im Gewebe größer als bei einer konventionellen Infiltrationsanästhesie
An den genannten Zähnen (55-85 Milchgebiß, 15-25 OK, 33-43 UK) können nach einer Betäubung mit INJEX verschiedene Eingriffe durchgeführt werden, z. B. Füllungen, Extraktionen oder Beschleifen. Auch kleinere Eingriffe am Zahnfleisch, z. B. im Zuge einer parodontologischen oder kieferorthopädischen Behandlung können durchgeführt werden.
Es empfiehlt sich vor der Behandlung die Anästhesietiefe mit Hilfe einer Sonde zu überprüfen. Gegebenfalls kann eine weitere Injektion vorgenommen werden.
SiliTop ist eine speziell für die zahnärztliche Anwendung entwickelte Kappe, die vor der Injektion auf den Ampullenkopf gesetzt wird. Sie verhindert Drucksensationen, die durch den Impuls des Injektors bei der Auslösung entstehen können.
Die Anwendung ohne SiliTop wird nicht empfohlen, da es ohne den SiliTop zu Missempfindungen beim Aufsetzen des INJEX kommen kann.
In die Ampullen des INJEX Systems können maximal 0,3 ml Anästhetikum aufgezogen werden. Für die Dentale Anwendung wird eine Dosis von 0,3 ml empfohlen.
Es können alle Routinebehandlungen, wie z. B. (einfache) Füllungen, endodontische Maßnahmen, Präparationen, Extraktionen etc., durchgeführt werden. Auch kleinere parodontale Eingriffe sowie subginigivales Bebändern beim Kieferorthopäden sind möglich. Ohne Nachdosieren ist eine Behandlungsdauer bis ca. 20 min. möglich.
Gerade bei Kindern, aber auch bei empfindlichen und sehr unruhigen Erwachsenen kann es zu panikartigen Reaktionen auf die Injektion mit der Nadel kommen. Da diese Reaktion meist ruckartig und aus dem Stuhl heraus erfolgt, besteht eine erhöhte Verletzungsgefahr für Patient sowie Behandler und Personal.
Diese Gefahr besteht bei der Injektion mit INJEX nicht, da keine Nadel vorhanden ist.
Wird die Ampulle nicht senkrecht (90 Grad Winkel) aufgesetzt, vergrößert sich aufgrund des veränderten Winkels die Eintrittsfläche des Arzneimittelstrahls. Dies kann ein vermehrtes Risiko für Blutungen und Hämatombildungen darstellen.
Die Injektion sollte in die feste Gingiva erfolgen.
Bei Injektion in die freie Gingiva besteht durch den Druck die Gefahr, eine intraligamentäre Injektion unter Schädigung des Zahnhalteapparates zu verursachen.
Bei Injektion in die Umschlagfalte der Mukosa ist ein schnelles Vordringen des Lokalanästhetikums in das Foramen Infraorbitale möglich. Dies ist ebenfalls zu vermeiden .
Eine Oberflächenanästhesie ist beim Erwachsenen normalerweise nicht nötig. Durch das Aufsetzen eines SiliTop auf die Ampulle wird das Positionieren des Injektors vom Patienten ohne Missempfinden toleriert. Bei Kindern oder besonders empfindlichen Erwachsenen empfiehlt sich die Oberflächenanästhesie (z. B. mit einem Lidocain Gel), um oberflächliche Drucksensationen beim Positionieren des Injektors zu vermeiden.
Mit INJEX kann unter Beachtung der jeweiligen Grenzdosis jederzeit nachdosiert werden, sobald dies erforderlich ist und die Bedingungen für eine einwandfreie Injektion vorliegen. Die nachgewiesenermaßen kürzere Anflutzeit erleichtert das Nachdosieren und spart Zeit. Auch kann durch die kürzere Anflutzeit von einem größeren therapeutischen Nutzfenster ausgegangen werden.
Nein, die verwendeten Materialien sind nicht autoklavierbar. Adapter, Ampullen und SiliTop sind sterile Artikel zum einmaligen Gebrauch. Der Injektor, die Reset-Box und die Dosierhilfe sind für die Mehrfachanwendung konzipiert und benötigen keine Sterilisation, da kein direkter Kontakt mit dem Patienten erfolgt.
Die Injektion mit INJEX in entzündetes und/ oder infiziertes Zahnfleisch sollte vermieden werden, da es zu verstärkter Blutungsneigung bzw. zur Verschleppung von Infektionen kommen kann. Im Rahmen einer Notfallbehandlung sind bei Injektion mit INJEX in entzündetes Gebiet die gleichen Richtlinien und Vorsichtsmaßnahmen wie bei der konventionellen Injektion zu beachten. Eine Antibiose wird empfohlen.
Grundsätzlich sollte nicht direkt über Nervenaustrittsöffnungen, z. B. Nervus Mentalis, injiziert werden. Bei Injektion in die Umschlagfalte der Mukosa am Oberkiefer mit schräg nach cranial gerichteter Ampulle ist ein schnelles Vordringen des Lokalanästhetikums in Richtung des Foramen Infraorbitale möglich. Am Unterkiefer sollte die Injektion in die Region zwischen dem 1. und 2. Prämolar vermieden werden, da es zu einem Vordringen in das Foramen Mentale kommen kann.
Die Injektion mit INJEX in entzündetes und/ oder infiziertes Zahnfleisch sollte vermieden werden, da es zu verstärkter Blutungsneigung bzw. zur Verschleppung von Infektionen kommen kann. Im Rahmen einer Notfallbehandlung sind bei Injektion mit INJEX in entzündetes Gebiet die gleichen Richtlinien und Vorsichtsmaßnahmen wie bei der konventionellen Injektion zu beachten. Eine Antibiose wird empfohlen
Tier (17)
Diabetes mellitus, Lokalanästhesie, Wachstumsfaktoren, Dentale Anwendungen, Impfungen, Thromboseprophylaxe (Heparin), Infertilität, Homöosiniatrie / Akupunktur, Dupuytrenbehandlung, Erektile Dysfunktion, Allergiebehandlung
Vermutlich wurde nicht in ausreichendem Maß, eine fellfreie Injektionszone geschaffen. Bei Hunden und Katzen mit langem Fell kann es ausreichen mit einem sternförmigen Spreizen von Daumen und Zeigefinger das Fell des Tieres auseinander zu halten. Weitere ergänzende Infos fehlen noch Möglicherweise wurde die INJEX Ampulle nicht senkrecht (90 Grad Winkel) aufgesetzt, somit vergrößert sich aufgrund des veränderten Winkels die Eintrittsfläche des Arzneimittelstrahls. Dies stellt außerdem ein erhöhtes Risiko für Blutungen dar.
Hämatome an den Injektionsstellen sind auch mit einem nadellosen System nicht völlig auszuschließen. Es können Hämatome bei Hunden und Katzen auftreten, die bspw.regelmäßig Antikoagulantien (z.B. Marcumar), Thrombozytenaggregationshemmer (ASS 100) oder gelegentlich Aspirin zur Schmerzbekämpfung verabreicht bekommen.
Kleinere blaue Flecken (Hämatome) können auf Grund von zu schwachem bzw. zu starkem Anpressdruck des Injektors auf die Haut des Tieres entstehen.
Möglicherweise wurde die INJEX Ampulle nicht senkrecht (90 Grad Winkel) aufgesetzt, somit vergrößert sich aufgrund des veränderten Winkels die Eintrittsfläche des Arzneimittelstrahls. Dies stellt ein erhöhtes Risiko für Hämatombildungen dar. Einige Anwender berichten von einer eigenen Schrecksekunde beim Auslösen des Injektors.
Möglicherweise wird hierbei unbeabsichtigt die Ampulle über die Hautoberfläche verschoben / gekratzt. Die Ampullenöffnung kann so einen leichten, unbedenklichen Kratzer verursachen.
Anwender die von der konventionellen Art der Spritzenvergabe auf INJEX umsteigen, neigen dazu wie bisher zur Injektion eine Hautfalte zu bilden. Zum Injizieren mit INJEX keine(!) Hautfalte bilden.
Ausbreitung: konusförmig 5 – 18 mm / Ausbreitung endet an der Faszie am Übergang zur Skelettmuskulatur
Wie bei einer herkömmlichen Injektion mit einer Nadel, kann es in seltenen Fällen zu einer allergischen Reaktion an der Injektionsstelle kommen. Dies ist auf den verwendeten Wirkstoff zurückzuführen.
Überprüfen Sie ob ein SilyTop Aufsatz verwendet wurde. Außerhalb des dentalen Behandlungsfeldes können mit SilyTop Aufsätzen gewollt Quaddel gesetzt werden.
Sollten innerhalb einer Behandlung mehr als eine Injektion mit INJEX erforderlich sein, so erweisen sich die nachfolgenden Tipps aus der Praxis als hilfreich:
Halten Sie weitere vorgefüllte INJEX Ampullen griffbereit.
Weisen Sie Ihr Personal in das Handling von Injex ein. So können Sie weitere Vorbereitungen und Handlungsabläufe delegieren. Einige unserer Zahnarztpraxen halten 2-3 Injex Systeme im Einsatz um Zeit zu sparen und Abläufe zu optimieren.
Der Auslösemechanismus des Injektors besitzt einen Druckpunkt, der die Injektion auslöst. Diesen Druckpunkt gilt es genau zu finden. Nach einigen „Übungs-Injektionen“ wird es Ihnen leicht fallen und Sie finden immer den richtigen und sicheren Auslösepunkt.
Dieser festgelegte Druckpunkt dient auch als Sicherheitsmechanismus. Das Auslösen erfolgt stets nach Überwindung dieses Druckpunktes.
Eine Schwellung ist vereinzelt zu beobachten und ggfs. auf das Lokalanästhetikum selbst (Konservierungsmittel) zurückzuführen
Normalerweise treten keinerlei Blutungen auf. Auch bei Injex ist, wie bei der Nadelinjektion, die Verletzung oberflächig gelegener Kapillaren möglich. In vereinzelten Fällen kann daher Blut in Form eines nadelkopfgroßen Tröpfchens austreten. Dies kommt insbesondere bei Einnahme von Medikamenten zur Behandlung von Herz-Kreislauferkrankungen (z. B. Marcumar; ASS100= verzögertes Aspirin) oder normalem Aspirin zur Schmerzbekämpfung vor.
Ebenfalls kann eine geringfügige Menge an Blut austreten, wenn die Hautstelle nach der Injektion gedehnt wird. Daher wird von der Dehnung der Injektionsstelle abgeraten. Möglicherweise wurde die INJEX Ampulle nicht senkrecht (90 Grad Winkel) aufgesetzt, somit vergrößert sich aufgrund des veränderten Winkels die Eintrittsfläche des Arzneimittelstrahls. Dies stellt ein erhöhtes Risiko für Blutungen dar. Zur richtigen Anwendung von INJEX muss der Injektor mit festem Druck auf die Injektionsstelle gehalten werden. Dieser bestehende Druck muss auch beim Auslösen aufrechterhalten werden. Somit wird ein Rückstoß des Injektors ausgeschlossen. Bei zu schwachem Druck kann der Injektor beim Auslösen seine Position verändern, eine unvollständige bzw. u. U. auch etwas schmerzhafte Injektion mit Hämatombildung kann die Folge sein.
Grundsätzlich sollten immer 0,3 ml pro Injektion appliziert werden. Es besteht jederzeit die Möglichkeit, eine 2. Injektion durchzuführen, um die Wirkungszeit zu verlängern. Trotz einer 2. Injektion ist die Dosis des Lokalanästhetikums geringer als bei einer konventionellen Spritze :
Eine geringere Menge als 0,3 ml bei einer Erstbetäubung lässt, wie auch bei der konventionellen Infiltrationsanästhesie, keine ausreichende Anästhesie erwarten.
Das Lokalanästhetikum flutet schneller an als nach konventioneller Injektion. Die Wirkung setzt nach wenigen Sekunden ein.
Das therapeutische Fenster ist bei der Injektion mit INJEX auf Grund der besseren Verteilung im Gewebe größer als bei einer konventionellen Infiltrationsanästhesie
Es empfiehlt sich vor der Behandlung die Anästhesietiefe mit Hilfe einer Sonde zu überprüfen. Gegebenfalls kann eine weitere Injektion vorgenommen werden.
In die Ampullen des INJEX Systems können maximal 0,3 ml Anästhetikum aufgezogen werden. Für die Dentale Anwendung wird eine Dosis von 0,3 ml empfohlen.
Wird die Ampulle nicht senkrecht (90 Grad Winkel) aufgesetzt, vergrößert sich aufgrund des veränderten Winkels die Eintrittsfläche des Arzneimittelstrahls. Dies kann ein vermehrtes Risiko für Blutungen und Hämatombildungen darstellen.
Nein, die verwendeten Materialien sind nicht autoklavierbar. Adapter, Ampullen und SiliTop sind sterile Artikel zum einmaligen Gebrauch. Der Injektor, die Reset-Box und die Dosierhilfe sind für die Mehrfachanwendung konzipiert und benötigen keine Sterilisation, da kein direkter Kontakt mit dem Patienten erfolgt.


